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Musik

50 Cent: Zerstörung, Verbrechen, Tod

Hamburg - 50 Cent denkt nicht nur an sich, der Gute macht sich auch für andere stark.

So unterstützt der Hip-Hopper Kelly Rowland, die seiner Meinung nach nicht die gebührende Aufmerksamkeit erhält.

Sie habe im Gegensatz zu ihrer früheren Destiny's-Child-Kollegin Beyoncé «nie die Superstar-Betreuung bekommen», die sie verdient habe, meint der Rapper. Fiddy will das ändern und hat sie deshalb im Video zu seinem Schmuserap «Baby By Me» von seinem neuen Album «Before I Self Destruct» auftreten lassen. Da verliebt er sich in einer Art Tagtraum in Kelly und findet sich plötzlich mit drei Kindern vor einem schmucken Häuschen grillend wieder.

Es geht aber alles gut aus für Fiddy, denn eine Luxuslimousine mit Platinum-Nummernschild holt ihn ab. Den Zaster verliert er nicht aus dem Blick, schließlich rühmt sich 50 Cent, dass er sich mit Geld ziemlich gut auskennt. Zwar räumte er kürzlich ein, dass sein Vermögen in den vergangenen Monaten geschrumpft sei, doch der Verlust lässt ihn nicht verzweifeln.

«Die Finanzkrise hat den Rap erreicht. Ich kaufe zwar weiterhin regelmäßig Diamanten, allerdings verkaufe ich jetzt das alte Zeug, bevor ich neues kaufe. In diesen Zeiten lernt man was über den Wert von Geld», glaubt der 34-jährige New Yorker und tönt, dass Geschäftsleute von ihm in Finanzangelegenheiten noch jede Menge lernen könnten.

Selbst den US-Präsidenten würde der Hip-Hop-Musiker gern beraten. Er sagte: «Obama ist großartig. Wenn er mich als Finanzberater haben wollte, würde ich das cool finden.» Das Vermögen des Rappers wird umgerechnet auf annähernd 300 Millionen Euro geschätzt.

In der Liga spielt auch schon längst 50 Cents alter Kumpel Eminem, auf den sich der Rap-Millionär auch auf seinem neuen Album verlassen kann. Ihr gemeinsamer Track heißt «Psycho», in dem Fiddy dunkel murmelt: «Ich bin ein Psycho, ein Kranker, ich bin verrückt/Du würdest es gerne sehen, wenn man mich niederknallt, mich wegsperrt, mich in einen Käfig steckt/Ich werde größer stärker und wütender zurückkehren.»

Das ist der alte Fiddy, dem auf dem Cover von «Before I Self Destruct» das Hirn wegschmilzt, der verheerend durch die Stadt zieht, leicht bekleidete Frauen an die Kette legt und Songs wie «Death To My Enemies», «Crime Wave» oder «Gangsta's Delight» im Programm hat. Ganz so «idyllisch» wie bei «Baby By Me» geht es auf auf dem bösen «Before I Self Destruct» eben nur selten zu.

50cent.de

dpa-infocom