pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Wirtschaft     » Börse     » Fonds

Ryanair bricht Gespräche mit Boeing ab

Dublin/London - Europas größter Billigflieger Ryanair hat Gespräche mit dem Flugzeugbauer Boeing über einen milliardenschweren Auftrag für 200 neue Maschinen abgebrochen.

Nachdem Boeing auf Forderungen von Ryanair nicht eingegangen sei, werde der Billigflieger die Ausgaben zwischen 2012 und 2015 deutlich reduzieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Ryanair-Chef Michael O'Leary verzichtete auf frühere Drohungen, die Geschäftsbeziehungen zu Boeing ganz zu beenden. «Vielleicht gibt es in Zukunft andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit für Ryanair und Boeing», sagte O'Leary. Verhandlungen mit anderen Flugzeugbauern solle es nicht geben.

Bislang besteht die Flotte des Billigfliegers ausschließlich aus Maschinen der Boeing-Baureihe 737-800. Mit den einheitlichen Fliegern spart Ryanair Wartungs- und Ausbildungskosten. Die 200 neuen Flugzeuge, um die es bei den Verhandlungen ging, sollten in den Jahren 2013 bis 2016 ausgeliefert werden. Zuvor wird die Flotte mit 112 weiteren Boeing-Fliegern aufgerüstet.

Laut O'Leary hatten sich die Geschäftspartner zwar auf den Kaufpreis der 200 Maschinen geeinigt, Boeing habe sich aber auf andere Vertragsbedingungen aus früheren Geschäften nicht einlassen wollen. Das Geld, das durch den Kaufverzicht übrig bleibt, soll an die Anteilseigner gehen.

dpa-infocom