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Devisen: Euro gibt nach - Spannungen zwischen Iran und Irak stützen den Dollar

NEW YORK - Der Euro hat am Freitag weiter nachgegeben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4316 US-Dollar. Händlern zufolge litt der Eurokurs angesichts neuer Spannungen zwischen dem Iran und dem Irak unter der gestiegenen Nachfrage nach dem Greenback als vermeintlich "sicherer Hafen". Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4337 (Donnerstag: 1,4343) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6975 (0,6972) Euro.

Iranische Truppen sollen eine Ölquelle im Irak besetzt haben. Allerdings gestaltete sich die Nachrichtenlage unübersichtlich: Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak meldete unter Berufung auf Verantwortliche in der Provinz Missan, es habe sich nur um drei Soldaten gehandelt, die inzwischen wieder abgezogen seien. Ein Offizier der 11. Division der irakischen Grenztruppen sagte jedoch am Nachmittag, die iranischen Truppen "besetzen immer noch die Ölquelle Nummer 4". Der Iran dementierte derweil, eine Ölquelle unter Kontrolle gebracht zu haben.

Samarjit Shankar, Währungsstratege bei BNY Mellon, fügte hinzu: "Angesichts der zuletzt positiv ausgefallenen Konjunkturdaten sind viele Anleger nun mit Blick auf die Erholung der US-Wirtschaft der Meinung, dass das Glas jetzt halb voll ist."

dpa-infocom