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Stöffel-Park: Konzept bringt hohe Belastung

Enspel Nachdem der Zweckverband Stöffel für die Jahre 2008 und 2009 keine gültigen Haushaltspläne vorlegen konnte, ist nunmehr mit dem Haushaltsentwurf 2010, der in einer Sitzung des Zweckverbandes in Westerburg beschlossen wurde, ein finanzierbares Konzept aufgestellt worden.

Aufgrund der bisher getätigten Investitionen und aufgelaufener Fehlbeträge verbleibt nach Abzug der geschätzten Rekultivierungskosten (etwa eine Million Euro) eine Finanzlücke von 1,9 Millionen Euro.

Das Land Rheinland-Pfalz wurde hier um einen Zuschuss von 50 Prozent des zu finanzierenden Betrages gebeten. Der dann noch verbleibende Betrag soll vom Westerwaldkreis, der VG Westerburg und dem drei Stöffelgemeinden Enspel, Nistertal und Stockum-Püschen zu je einem Drittel als einmalige Zuwendung an den Zweckverband geleistet werden. Diese beträgt für den Kreis und für die VG Westerburg jeweils 376 000 Euro und für die drei Stöffelgemeinden jeweils circa 125 000 Euro. Eine zu erhebende Umlage beträgt für den Westerwaldkreis und die VG Westerburg jetzt jeweils 50 000 Euro im Jahr. Die Stöffelgemeinden müssen jährlich 16 700 Euro dazusteuern. Ende des Jahres 2010 wird mit einer freien Finanzspitze von circa 963 000 Euro gerechnet.

Von der Geschäftsführung verlangt der Haushaltsplan große Anstrengungen, damit der Stöffel-Park effizient und gleichzeitig kostensparend betrieben werden kann. Die laufenden Aufwendungen werden auf 250 000 Euro gedeckelt. Entscheidend gespart werden soll bei den Aufwendungen für die Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr dazu lesen Sie in der Wochenendausgabe der Westerwälder Zeitung.

Fr, 18. Dez. 2009, 11:35 © Rhein-Zeitung & red.web
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