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15 statt 1,5 Minuten Anfahrt: Falsche Feuerwehr alarmiert

Altenkirchen Die Altenkirchener Feuerwehr hätte vom Dach ihres Gerätehauses zuschauen können, wie Kollegen „ihr“ Feuer bekämpfen: Eine missverständliche Meldung hat am Mittwoch dazu geführt, dass die Hachenburger Wehr auf dem Boden der Kreisstadt löschte.

Bei einem Vorfahrtunfall an der Einmündung Umgehung/ Hochstraße (die RZ berichtete) war eine Frau schwer verletzt worden. Rettungsdienst und Polizei kamen aus Altenkirchen, doch als es aus dem Motor eines beschädigten Pkw brannte, sollte auch noch die Feuerwehr herbei. „Ein Anrufer meldete einen brennenden Pkw bei Kroppach in Richtung Altenkirchen“, so Hubertus Sauer, Geschäftsführer vom DRK-Rettungsdienst Rhein-Lahn-Westerwald, der die Einsatzleitstelle in Montabaur betreibt.

Somit wurde die Feuerwehr Kroppach alarmiert. Ihr folgte, so ist es in den Einsatzplänen vorgesehen, die Feuerwehr Hachenburg. Beide Wehren fuhren pflichtbewusst über die B 414, auf der Suche nach dem Brand. Als sie den Unfallort endlich sichteten, waren sie längst im fremden Sprengel, begannen aber mit der Arbeit, da sie allein am Ort waren. „Wir waren nicht alarmiert, die Kollegen haben uns aber über Funk über ihr Eintreffen informiert“, so der Altenkirchener Wehrleiter Günter Imhäuser. Weil es in dem Fall keine schlimmen Konsequenzen hatten, lässt es sich noch als Schmonzette verbuchen, die Feuerwehr mit 15 Minuten Anfahrt kommen zu lassen statt die mit 1,5.

RZO