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Nadeln und Böller: Weihnachten, Silvester und das Auto

Hamburg Wie weit Theorie und Praxis manchmal auseinanderklaffen, zeigt die Weihnachtszeit.

Denn theoretisch sollen die letzten Wochen des Jahres eine Phase der Besinnung und eines friedlich erlebten Festes sein.

In der Praxis aber bringt bereits die Vorweihnachtszeit oft Hektik - auch im Straßenverkehr. Ein paar Tipps können helfen, damit der Stress zwischen Einkaufstrubel und Festvorbereitung nicht auch noch im Auto erlebt werden muss. Zusätzlich geben Automobilclubs wie ADAC, ACE oder AvD Hinweise, mit denen der Wagen die Böller der Silvesternacht unbeschadet übersteht.

Weihnachtsbäume gehören zum Fest. Und meist wird so ein Baum mit dem Auto transportiert. Zu beachten ist dabei, dass vor allem bei der Fahrt mit dem Baum im Kofferraum Brems- und Rücklichter sowie das Kennzeichen auf keinen Fall verdeckt werden dürfen.

Autodächer sind ebenfalls ein beliebter Ort, um einen Weihnachtsbaum zu transportieren. Wichtig ist hier eine gute Sicherung - der Baum soll nicht herunterfallen, und er darf es in Hinblick auf die Verkehrssicherheit auch nicht. Empfohlen wird, ihn mit Sicherungsgurten nicht nur am Stamm, sondern auch zwischen den Zweigen zu sichern.

Die Länge eines Weihnachtsbaums ist nicht nur relevant, wenn es darum geht, ob er in die gute Stube passt. Auch beim Transport ist sie zu beachten: Der Baum darf weder seitlich noch nach vorn über die Karosserie hinausragen. Hinten darf er maximal 1,5 Meter überstehen - aber auch nur dann, wenn er schon ab einem Meter Überlänge mit einem roten Schild oder bei Dunkelheit mit einem roten Licht gekennzeichnet ist.

Harz ist an Bäumen oft zu finden.  Gerade wenn ein Weihnachtsbaum im Innenraum mitgenommen wird, können unschöne Flecken auf den Polstern zurückbleiben. Es ist daher ratsam, eine alte Decke unter den Baum zu legen. Kommt es zu Flecken in den Polstern, helfen meist Fleckenmittel, Spiritus oder Waschbenzin. Die sollten aber zunächst einmal an einer unauffälligen Stelle getestet werden.

Mini-Bäume mit elektrischer Beleuchtung werden nicht nur von Lkw-Fahrern auf die Armaturenbretter gestellt. Doch auch wer solche Dinge schön findet, sollte darauf verzichten: Die beleuchteten Bäume sind im Auto nicht erlaubt, da sie die Insassen und den Gegenverkehr irritieren oder blenden können. Außerdem kann ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro fällig werden.

Geschenke sind rund um das Weihnachtsfest häufig im Auto mit an Bord. Damit sie unbeschadet beim Empfänger ankommen, müssen sie richtig verstaut werden. Ein lose auf der Rückbank platzierter Geschenkkarton schnellt bei einer stärkeren Bremsung nach vorn - und kann im Extremfall die Insassen gefährden. Daher Geschenke immer im Laderaum oder im Fußraum hinter den Sitzlehnen mitnehmen.

Parken ist rund um Weihnachten vor allem in Ballungsräumen und in der Nähe von Geschäftsstraßen nicht einfach. Trotzdem sollten keine halblegalen oder illegalen Parkmöglichkeiten genutzt werden, da die letzten Wochen des Jahres auch als Fest für Knöllchenschreiber gelten.

Tanken muss sein - es kann aber nicht schaden, den Tank rechtzeitig vor den Weihnachtstagen zu füllen. Denn zur Ferien- und Festzeit steigen die Kraftstoffpreise bekanntlich meist an.

Alkohol ist nicht nur in der Silvesternacht ein Thema. Auch das eine oder andere Glas Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt kann dazu führen, dass die erlaubte Promillegrenze überschritten wird.

Silvester ist ein guter Tag, um das Auto einmal stehen zu lassen. So kann der Jahreswechsel auch mit dem einen oder anderen Glas Sekt gefeiert werden - ohne dass die Fahrerlaubnis in Gefahr ist. Außerdem müssen Fahrer gerade in der Nacht mit zusätzlichen Irritationen durch Feuerwerk rechnen.

Parkplatzsuche ist auch in der Silvesternacht eine knifflige Sache. Wegen möglicher Böllerkanonaden gehören Anwohnerstraßen in der Nähe von Kneipen, Marktplätzen oder Szenetreffpunkten zu den gefährlicheren Abstellplätzen. Wer sicher gehen will, bringt den Wagen in einem Parkhaus oder einer Garage unter.

Lackschäden durch Feuerwerkskörper werden von Autofahrern zum Jahreswechsel oft befürchtet. Tatsächlich aber handelt es sich nur in den seltensten Fällen um tiefgreifende Schäden. Meist sind es Schmauchspuren, die auf den ersten Blick zwar ärgerlich sind, sich aber mit üblichen Poliermitteln für Autolacke beseitigen lassen. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


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