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Porsche 911 bestes Auto an den TÜV-Prüfstellen

Berlin Der Porsche 911 ist der Sieger des TÜV-Reports 2010. Nur 1,9 Prozent dieser Sportwagen fielen bei der ersten Hauptuntersuchung nach drei Jahren wegen erheblicher Mängel durch. Den zweiten Platz belegt der Mazda 2 mit einer Mängelquote von 2,4 Prozent.

Der VW Golf Plus teilt sich mit dem Ford Fusion und dem Mazda 3 (alle 2,6) den dritten Platz, wie aus dem am Donnerstag (17.12.) in Berlin vorgestellten Bericht des TÜV-Verbandes hervorgeht.

Die Technischen Überwachungsvereine werteten für ihren alljährlichen Report knapp 7,5 Millionen Hauptuntersuchungen im Zeitraum zwischen Juli 2008 und Juni 2009 aus. Bundesweit nahmen Sachverständige verschiedener Unternehmen wie TÜV, Dekra oder GTÜ in diesen Monaten gut 25 Millionen Hauptuntersuchungen vor.

Bei den vier bis fünf Jahre alten Fahrzeugen hat der VW Golf Plus mit der niedrigsten Mängelquote (3,4 Prozent) in den TÜV- Untersuchungen die Nase vorn, der Porsche 911 (6,1) auch in der Altersgruppe der bis zu sieben Jahre alten Autos. Toyota bringt den RAV (6,6) bei den acht bis neun Jahre alten Fahrzeugen sowie in der Gruppe der zehn- bis elfjährigen Autos (10,2) auf das Siegerpodest.

Am häufigsten beanstandeten die TÜV-Prüfer dem Bericht zufolge den Kia Carnival, der gleich in drei Altersklassen abgeschlagen das Schlusslicht war und bei den sechs bis sieben Jahre alten Modellen auf die im Report höchste Mängelquote von 37,5 Prozent kam. Auch der Chrysler Voyager (32,5) und der Ford Ka (35,0) schnitten schlecht ab. Diese Modelle belegten in der Gruppe der acht bis neun beziehungsweise zehn- bis elfjährigen Autos den letzten Platz.

Bei den Hauptuntersuchungen erwies sich in allen Autoaltersklassen vor allem das Licht als Schwachpunkt. Hier gab es besonders häufig Beanstandungen. Oftmals bemängelten die TÜV-Sachverständigen auch Fußbremsen sowie Schäden an Bremsleitungen und Schläuchen, am Auspuff und an den Achsen.

Präsidiumsmitglied Klaus Brüggemann vom TÜV-Verband appellierte an die Autofahrer, notwendige Reparaturen nicht aufzuschieben - Wirtschaftskrise hin oder her. Nach seinen Angaben hat sich der allgemeine technische Zustand der Autos in Deutschland weiter verschlechtert. Der Anteil der Fahrzeuge, der die Hauptuntersuchung im ersten Anlauf nicht bestehe, sei mittlerweile auf 17,6 Prozent gestiegen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als ein Jahr zuvor. Vor zwei Jahren betrug die Quote noch 15,7 Prozent.

Der TÜV-Report 2010 erscheint an diesem Freitag im Magazin «Auto Bild». Auswirkungen der Abwrackprämie auf die Bilanz der Untersuchungsergebnisse in den Werkstätten konnten die TÜV-Prüfer dem Bericht zufolge nicht feststellen. Gefahr durch Vernachlässigung Berlin (dpa/tmn) - Einige verbreitete Macken können durch längere Vernachlässigung zu wirklich gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen: «Bei 36,3 Prozent der Fahrzeuge entdecken wir Fehler an der Beleuchtung, Mängel an den Bremsen werden an 19,3 Prozent der Fahrzeuge registriert», sagt Tim Kreitlow vom TÜV Nord in Hannover.

Kreitlow empfiehlt daher, auf jeden Fall die angegebenen Inspektionsintervalle für das Fahrzeug zu beachten. Außerdem sollten Autofahrer auch dann die Werkstatt aufsuchen, wenn etwa eine Warnlampe plötzlich brennt oder sich das Fahrverhalten des Wagens verändert hat.

dpa-infocom


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