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Bundesanstalt: Weniger Verkehrstote denn je

Bergisch Gladbach Auf deutschen Straßen sind 2009 nach Hochrechnungen weniger Menschen getötet worden als je zuvor seit den Erhebungen ab 1953. Das teilte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Bergisch Gladbach bei Köln mit.

Es sei von rund 4100 Verkehrstoten für das zu Ende gehende Jahr zu rechnen. 2008 waren noch 4477 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Die Zahlen weichen von den Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes leicht ab. Das Wiesbadener Amt rechnet mit 4050 Verkehrstoten, so wenig wie noch nie seit 1950.

Der positive Trend halte nun schon seit rund 20 Jahren an, sagte BASt-Sprecherin Petra Bauer - und nannte drei Gründe: Die Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge habe sich verbessert. Aufklärungskampagnen wie «Runter vom Gas» oder Schulungen für Kinder zeigten ihre Wirkung. Angesichts gestiegener Überwachung und Kontrolle seien viele Verkehrsteilnehmer zu einem umsichtigeren Verhalten gedrängt worden.

Erfreulich deutlich falle der Rückgang 2009 auf den Landstraßen aus. Dort kamen elf Prozent weniger Menschen ums Leben. Auf den Autobahnen lag der Rückgang bei acht Prozent. Um zehn Prozent seien die Alkohol-Unfälle gesunken, berichtete die Bundesanstalt, die ihre Statistik nach den Zahlen der ersten elf Monate für das Gesamtjahr hochrechnet. Bei allen Verkehrsteilnehmern sank die Zahl der Todesopfer - bei Fußgängern, Radfahrern, Mofa-Fahrern und besonders stark bei Auto-Insassen. Nur bei den Motorrädern stagnierte die Zahl mit rund 600 getöteten Fahrern oder Mitfahrern.

Das Statistische Bundesamt hatte jüngst mitgeteilt, die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr sinke 2009 im Vergleich zum Vorjahr um voraussichtlich zehn Prozent. Schon das neunte Mal in Folge liege die Zahl der Verkehrstoten damit unter der Zahl von 1950, als noch 7408 Menschen im Straßenverkehr umkamen.

dpa-infocom


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