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Junge Beschäftigte machen viele Überstunden

Berlin Überstunden sind für viele junge Beschäftigte an der Tagesordnung: Vollzeitkräfte im Alter unter 30 Jahren arbeiten im Schnitt rund fünf Wochenstunden mehr als vereinbart. Das hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Berlin ermittelt.

Nach seinen Angaben kommen junge Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich auf 44,1 Wochenstunden, obwohl sie nur 38,7 Stunden arbeiten müssten. Teilzeitkräfte sind im Schnitt 21,9 statt wie vereinbart 20,5 Stunden tätig. Für die repräsentative Studie hatte TNS Infratest insgesamt 7930 Beschäftigte in Deutschland befragt, davon 882 Unter-30-Jährige.

Männer machen den Angaben zufolge mehr Überstunden als Frauen. So stehen bei jungen männlichen Arbeitnehmern im Mittel 37,4 Wochenstunden im Vertrag, am Ende kommen aber 43,2 Stunden heraus. Frauen müssten im Schnitt 35,8 Wochenstunden arbeiten, tatsächlich kommen sie aber auf 39,3 Stunden.

Junge Beschäftigte müssen außerdem oft am Wochenende arbeiten: 40 Prozent müssen oft oder sehr oft samstags zum Job, und nur knapp drei von zehn (29 Prozent) bleiben davon verschont. Sonntagsarbeit ist für zwei von zehn (20) die Regel, etwa ebenso viele (22) müssen selten an Sonntagen zum Dienst. Jeder Siebte (14) wird oft oder sehr oft nachts zwischen 22.00 und 5.00 Uhr zum Arbeiten eingeteilt.

DGB-Studie zur Arbeitsqualität: http://dpaq.de/dgbstudie

dpa-infocom


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