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Windows-Nutzer können unter mehreren Browsern wählen

Brüssel Benutzer des Betriebssystems Windows werden in Europa künftig mehr Auswahl bei den Internet-Browsern haben.

Die EU-Kommission erklärte am Mittwoch (16.12.) in Brüssel Zugeständnisse des Herstellers Microsoft für rechtsverbindlich.

Die Behörde stellte damit ein Wettbewerbsverfahren ein, in dem Microsoft ein hohes Bußgeld drohte. Der weltgrößte Softwarehersteller sicherte zu, dass europäische Windows-Nutzer eine Auswahl von verschiedenen Internet-Browsern erhalten sollen. Computerhersteller und Verbraucher sollen wählen können - und damit auch die Möglichkeit haben, den Internet Explorer auszustellen. Browser sind nötig, um im Internet zu navigieren.

Die Kommission hatte Microsoft in dem Verfahren vorgeworfen, sein marktbeherrschendes Windows-Betriebssystem mit seinen Internet- Browser zu koppeln und damit möglicherweise den freien Wettbewerb zu behindern.

Anfang 2010 sollen die PC-Anwender , die einen Internet Explorer (IE) von Microsoft einsetzen, in einem Auswahlfenster auf die Alternativen Firefox, Safari, Chrome und Opera hingewiesen werden. Die Reihenfolge der Programme auf dem Bildschirm soll jeweils durch einen Zufallsgenerator entschieden werden. Damit hätten auch technisch unbedarfte Anwender die Möglichkeit, mit einem Mausklick die Installation des Alternativ-Browsers in Gang zu setzen. Außerdem können sie dann festlegen, welche Suchmaschine Anfragen in dem Suchschlitz des Browsers beantworten soll.

Das Auswahlfenster («Ballot Screen») soll über die Windows-Update-Funktion auf die Computer kommen und wird auf allen PCs erscheinen, die mit dem IE als vorinstalliertem Standard-Browser ausgeliefert werden. Weiterhin wird das Fenster unter einer bislang noch nicht bekannten Webadresse auch für Besitzer von Altsystemen abrufbar sein.

Im Rahmen der EU-Einigung haben außerdem nun alle PC-Hersteller die Möglichkeit, einen beliebigen anderen Browser als Standard-Software zum Betrachten von Webseiten zu installieren. Alternativen zum Internet Explorer Brüssel (dpa) ­ Alternativen zum Internet Explorer (IE), dem Webbrowser von Microsoft, gibt es seit geraumer Zeit. Stärkster Konkurrent des IE ist Firefox, ein Open-Source-Projekt der nichtkommerziellen Mozilla Foundation. Laut der aktuellen Analyse des US-Marktforschungsinstituts Net Applications kam der Firefox im November 2009 weltweit auf einen Marktanteil auf 24,7 Prozent. In Deutschland soll die quelloffene Software laut verschiedenen Untersuchungen sogar den Internet Explorer überholt haben.

Den dritten Platz weltweit mit 4,3 Prozent belegt der Safari-Browser von Apple, der auf Windows-PCs aber vor allem auf den Macintosh-Rechnern zum Einsatz kommt. Platz vier hat mittlerweile der Suchmaschinengigant Google mit seinem Browser Chrome erobert (3,9 Prozent). Das norwegische Softwarehaus Opera landet schließlich mit 2,3 Prozent auf Platz fünf. Opera hatte mit einer Klage gegen Microsoft das Anti-Kartellverfahren in Brüssel ausgelöst.

dpa-infocom


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