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Der Mistelzweig: Symbolträchtiger Parasit

Berlin Ein junges Paar, das sich unter einem Mistelzweig küsst, bleibt für immer zusammen.

So sagt man. Diesen Aberglauben teilen viele Menschen seit Jahrhunderten.

Die Mistel hat eine mythologische Bedeutung und wird vor allem in der Weihnachtszeit gern als dekorativer Zweig über der Eingangstür aufgehangen. Denn im Spätherbst tragen die weiblichen Pflanzen weiße kugelige Früchte, sagt Thomas Wagner vom Bundesverband der Gartenfreunde in Berlin.

Die Gemeine Mistel (Viscum album) zählt zu den Halbparasiten, die ihre Nährstoffe durch eine Wirtspflanze bezieht. In Europa gibt es drei Unterarten: die Tannenmistel (Viscum album ssp. abietis) an Weißtanne, die Kiefernmistel (Viscum album ssp. austriacum) an Kiefern und die Laubholzmistel (Viscum album ssp. album). Die Laubholzmistel findet sich oft auf Apfelbäumen, Linden, Pappeln, Ahorn-Arten, Hainbuchen und Erlen, selten auf Birken und Birnbäumen.

Auffällig werden die eigenartigen grünen, kugelförmigen Gebilde insbesondere im Winter, wenn sie sich vom sonst kahlen Baum optisch deutlich abheben. Mistelbüsche wachsen sehr langsam - große Büsche sind mindestens zehn Jahre alt, so der Verband.

Sobald im Spätsommer die neuen Blätter der Mistel ausgewachsen sind, werden die vorjährigen abgeworfen. Entsprechend erscheint die Mistel als immergrüner Strauch. Charakteristisch ist der gabelige Bau des Sproßsystems. Die Pflanze ist zweihäusig, entsprechend gibt es weibliche und männliche Pflanzen.

dpa-infocom


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