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Neuer Personalausweis rückt näher

Berlin Der neue elektronische Personalausweis im Scheckkartenformat rückt näher.

Am 1. November 2010 wird er wie geplant in Deutschland eingeführt, teilte das Bundesinnenministerium am Montag (14.12.) in Berlin mit.

Die auf die Karte gedruckten Informationen sind dann zusätzlich im Ausweis digital gespeichert. Der integrierte Chip enthält auch ein digitales Passfoto. Freiwillig kann der Inhaber zwei Fingerabdrücke speichern lassen.

Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU) warb für den neuen Ausweis: «Er ist kleiner als der alte, kann aber viel mehr.» Das Dokument ist ohne Berührung auslesbar. Dienstleister können mit staatlicher Berechtigungen Online-Anwendungen anbieten, bei denen sich Nutzer mit ihrem Personalausweis anmelden. Auch die Nutzung an Automaten ist möglich, etwa zum Check des Alters der Nutzer. Innenstaatssekretär Hans Bernhard Beus versicherte: «Die Bürgerinnen und Bürger bestimmen, wem sie welche Daten übermitteln wollen.» Nutzer geben die Daten durch die Eingabe einer sechsstelligen PIN frei.

Mit der entsprechenden technischen Ausrüstung kann der neue «Perso» das Versenden von Kreditkartennummern, Passwörtern oder PIN-Nummern ersetzen. Zudem kann der Ausweis - der kleiner, aber voraussichtlich auch teurer als bisher wird - auf Wunsch mit einer elektronischen Signatur ausgestattet werden, mit der etwa Kaufverträge oder behördliche Anträge via Internet unterschrieben werden können. Alle alten Personalausweise bleiben bis zum Ablaufdatum gültig. Ein vorzeitiger Umtausch ist ab November möglich.

dpa-infocom



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