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Bank muss bei gefälschter Überweisung Geld erstatten

Koblenz Eine Bank muss Kunden Geld zurücküberweisen, wenn sie auf eine gefälschte Überweisung hereingefallen ist.

Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz (Aktenzeichen: 2 U 116/09).

Eine Koblenzerin hatte eine Bank verklagt, weil ein Betrüger mit einer gefälschten Überweisung 40 000 Euro von ihrem auf sein Konto überwiesen hatte, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Innerhalb einer Woche räumte er dieses Konto leer und löste es auf. Als der Betrug aufflog, weigerte sich die Bank, der Frau Geld zu erstatten.

Die Bank argumentierte laut Gericht, dass die Frau eine Mitschuld am Verschwinden des Geldes habe, sie hätte die falsche Überweisung erkennen müssen. Außerdem sei der Überweisungsträger von ihr unterschrieben. Die Frau hatte dagegen nach eigenen Angaben die Überweisung von einem Mitarbeiter in den Briefkasten einer Bankfiliale einwerfen lassen. Diesen fischte sich der Betrüger ihrer Ansicht nach heraus und fälschte ihn.

Die Bank urteilte, dass laut Gesetz die Bank das Risiko eines gefälschten Überweisungsauftrages zu tragen habe. Zudem habe die Beweisaufnahme ergeben, dass die Unterschrift gefälscht war. Das Gericht erkannte keine Mitschuld der Frau. Ihr sei nicht nachzuweisen, dass sie in dem Zeitraum ihr Konto überprüft hat.

Das Landgericht Koblenz hatte ihre Klage zuvor abgewiesen. Revision ließ das OLG nicht mehr zu. Es bliebe nur eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof.

dpa-infocom



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