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Diabetiker: Unterzuckerungsgefahr bei mehr Bewegung

Neu-Isenburg Diabetiker sollten vor einer Fernreise mit ihrem Arzt über ihre Medikamentendosierung sprechen.

Bewegen sie sich unterwegs deutlich mehr als sonst, besteht laut einem Experten bei gleichbleibender Medikation eine Unterzuckerungsgefahr.

Daher müsse entweder die Kohlenhydratzufuhr erhöht oder die Insulin- und Tablettendosis vermindert werden, warnt der Diabetologe Prof. Hellmut Mehnert aus München. Auch ein Zeitzonenwechsel kann Auswirkungen auf die benötigte Insulindosis haben, sagte Mehnert der «Ärzte Zeitung»: Je länger der Reisetag ist, desto mehr Insulin braucht der Patient.

Wer Insulin spritzen muss, sollte die Präparate in heißen Ländern vor Sonne und Hitze schützen. Außerdem sei es sinnvoll, immer einen Diabetikerausweis mitzunehmen, rät Mehnert. Dieser sollte Vermerke auch in Fremdsprachen enthalten, die erklären, dass die Insulinbehandlung wichtig ist und daher Spritzen mitgeführt werden müssen.

dpa-infocom


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