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Feuerwerkskörper: Viele halten Standards nicht ein

Berlin Hersteller aus aller Welt wollen zu Silvester ihre Feuerwerkskörper auf dem deutschen Markt anbieten.

Doch mehr als zwei Drittel der Bewerber scheiterten damit in diesem Jahr, wie der Test der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin ergab.

Von 113 getesteten Böllern und Raketen hätten 76 nicht den deutschen Standards entsprochen. Besonders die Produkte eines neuen Herstellers aus Italien seien abgelehnt worden. «Die neuen müssen erstmal ein bisschen Lehrgeld zahlen», sagte die Sprecherin. Vergangenes Jahr fiel etwa ein Viertel der Knaller durch. Viele Feuerwerkskörper hätten den Test nicht bestanden, da sie zum Beispiel zu früh zündeten oder zu lange weiterbrannten. Einige enthielten außerdem verbotene Substanzen.

Auch in diesem Jahr würden wieder Silvesterknaller eingeschmuggelt, warnte die Sprecherin. Viele Böller, die in Nachbarländern legal auf dem Markt sind, seien in Deutschland verboten. Unterschiede zwischen den Ländern soll in Zukunft eine neue EU-Richtlinie für Feuerwerkskörper abbauen, die in Deutschland seit Oktober gilt. Nach ihr sind laut BAM auch Silvester-Batterien mit bis zu 500 Gramm Schwarzpulver erlaubt - 300 Gramm mehr als bisher. «Der einzelne Effekt ist dadurch aber nicht gefährlicher», betonte die Sprecherin.

Verbraucher sollten beim Silvestereinkauf auf das BAM-Zulassungszeichen achten, zum Beispiel BAM-PI-1234. Knaller und Raketen mit dieser Kennung könnten bedenkenlos gekauft werden. Vom nächsten Jahr an gilt dann ein neues, einheitliches EU-Siegel, erklärte die Sprecherin.

Bundesamt für Materialforschung: www.bam.de Tipps für sicheres Böllern - Beim Kauf auf offizielles Prüfsiegel achten, zum BAM-PI-1234

- Gebrauchsanleitung lesen - nicht erst kurz vor Mitternacht

- Raketen und Böller auf keinen Fall in der Hand zünden

- Beim Anzünden nicht den Kopf über den Feuerwerkskörper halten

- Weder in geschlossenen Räumen noch auf dem Balkon böllern

- Pyrotechnik nicht unter Bäumen zünden

- Feuerwerksbatterien immer auf festen Boden stellen, zum Beispiel auf Asphalt oder Beton

dpa-infocom


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