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Waldspaziergang mit Hund: Jagd-Warnschilder beachten

Bonn In ganz Deutschland werden derzeit Wildschweine, Rehe und Hirsche gejagt.

Um nicht sich selbst und andere in Gefahr zu bringen, müssen Spaziergänger mit und ohne Hund ebenso wie Autofahrer die Schilder beachten, die auf die «Bewegungsjagden» hinweisen.

Zwar haben sich die Jäger an strenge Sicherheitsauflagen zu halten, sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdschutz-Verband in Bonn. «Aber wenn ein Mensch da rein läuft, kann man trotzdem nicht garantieren, das nicht doch einmal etwas Unschönes passiert.» Einheitliche Schilder, die etwa an Waldrändern auf die Gefahr hinweisen, gibt es zwar nicht. Laut Reinwald werden aber oft Dreiecke mit rotem Rand und Aufschriften wie «Vorsicht Jagd» verwendet. Grundsätzlich seien alle Zugänge zu den oft mehrere Quadratkilometer großen Revieren mit einem warnenden Hinweis versehen. «Wenn ich als Waldbesucher so ein Schild sehe, sollte ich die Route für den Spaziergang oder die Pilzsuche ändern.» Das empfiehlt sich nicht nur, um etwa Verletzungen durch Querschläger zu vermeiden: Auch die Begegnung mit einem panischen Wildschwein könnte böse enden.

Hunde müssen im Zaum gehalten werden, damit sie nicht ausbrechen und sich selbst auf die Jagd nach Wild machen. Zwar werden bei den Bewegungsjagden ebenfalls Hunde eingesetzt, um etwa Wildschweine in sogenannten Dickungen aufzuspüren und sie den Jägern vor die Gewehre zu treiben. Diese Vierbeiner sind dafür allerdings ausgebildet und unter der Kontrolle von Treibern, wie Torsten Reinwald erklärt.

Die Jagden beginnen meist in den Morgenstunden und können sich je nach Größe des Reviers über den ganzen Tag ziehen. Sie sind zum einen nötig, um zu verhindern, dass sich Wildschweine zu sehr vermehren. Das wäre fast zwangsläufig mit großen Schäden in der Landwirtschaft verbunden. Rehe sowie Dam- und Rothirsche werden geschossen, um sogenannte Verbiss-Schäden in den Wäldern in Grenzen zu halten. Die jährliche Saison der Bewegungsjagden geht bis Januar.

dpa-infocom


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