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Wunschlos Florenz für Bayern - VfB gegen Barcelona

Nyon Die Bayern gegen Wunschgegner Florenz, das Hammerlos Barcelona für den VfB Stuttgart - das deutsche Champions- League-Duo steht im Achtelfinale vor vermeintlich unterschiedlich schwierigen Aufgaben

«Es gibt sicherlich schwerere Gegner. Barcelona, Chelsea wäre mir weniger angenehm gewesen. Mit dem Los kann man schon zufrieden sein», sagte der Vorstandsvorsitzende Karl- Heinz Rummenigge, als der frühere spanische Top-Stürmer Emilio Butragueno am UEFA-Sitz in Nyon den AC Florenz als nächsten Bayern-Kontrahenten zog. Weniger zuversichtlich blickt man im Schwabenland den Duellen mit dem Starensemble des FC Barcelona entgegen. «Wir sind gegen den Titelverteidiger klarer Außenseiter», räumte VfB-Sportdirektor Horst Heldt ein. Beide deutsche Clubs müssen als Vorrunden-Zweite zunächst vor heimischem Publikum antreten.

«Ich bin nicht unzufrieden, es hätte schwerer kommen können», sagte Bayern-Trainer Louis van Gaal. Der Niederländer warnte aber davor, die Ergebnisse aus der letzten Saison als Maßstab zu nehmen. Damals hatten die Münchner in der Vorrunde der Königsklasse mit den Italienern die Kräfte gemessen und ein 3:0 in der Allianz-Arena und ein 1:1 in Florenz erzielt. An Selbstbewusstsein gegen ein Team aus dem Land des Weltmeisters mangelt es dem deutschen Rekordmeister jedenfalls nicht. «Wir haben Juventus geschlagen, und ich denke, dass die Spieler dieses Vertrauen mitnehmen werden», glaubt van Gaal. Mehr als fraglich ist indes, ob Luca Toni beim Duell mit seinem Ex-Club noch das Bayern-Trikot tragen wird. Den Weltmeister zieht es in der Winterpause in seine Heimat zurück.

Deutlich härter traf es bei der Auslosung die ebenfalls ungesetzten Stuttgarter. «Es war klar, dass wir einen großen Namen bekommen werden. Mit dem FC Barcelona ist uns eine der spielstärksten Mannschaften zugelost worden», konstatierte Heldt. Schließlich sind auch die Erinnerungen an die Katalanen nicht die besten. In der Vorrunde der Champions League 2007/2008 verließen die Schwaben zweimal als Verlierer den Platz (0:2/1:3). Barcelona mit seinem argentinischen Superstar Lionel Messi, der jüngst zu Europas Fußballer des Jahres gekürt wurde, führen zur Zeit die Tabelle der spanischen Primera Division überlegen an.

dpa-infocom


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