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TuS Koblenz - FSV Frankfurt 0:1

TuS überwintert auf einem Abstiegsplatz

Koblenz TuS Koblenz geht mit einem weiteren Misserfolgserlebnis in die Winterpause. Auch im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Trainer Uwe Rapolder reichte es nicht zum erhofften Sieg und zur Annäherung an die Mittelfeldränge.

Im Gegenteil: Nach dem 0:1 (0:1) und einer desillusionierenden Vorstellung gegen den FSV Frankfurt ist die TuS auf einem Abstiegsplatz angekommen.

Der Frust sitzt tief, zumal die aktuelle Entwicklung die Suche nach einem neuen Trainer in der kurzen Winterpause nicht leichter machen dürfte. Bei passablen Wintersportbedingungen entwickelte sich eine Partie, wie sie bei dem Untergrund und dem Tabellenstand beider Teams zu erwarten war. Spielzüge über mehr als drei, vier Stationen blieben die Ausnahme, dafür war jeder Zentimeter Rasen hart umkämpft.

Bei der TuS war die Bereitschaft zu einem vielversprechenden Neuanfang nach der Rapolder-Demission zunächst deutlich zu spüren. Die Spieler feuerten sich an, an der Außenlinie leistete Interims-Coach Uwe Koschinat seinen Beitrag zum ersehnten Gelingen, beklatschte in der Anfangsphase auch schon mal einen gelungenen Einwurf seiner Mannen.

Die Begegnung kämpfte sich durch die erste Halbzeit, da bekam das zarte Pflänzchen Selbstbewusstsein bei den Koblenzern einen empfindlichen Wachstumshemmer. Dominique Ndjeng war im Zweikampf gegen Sebastian Göbig schlichtweg zu spät dran. Da sich das Ganze auch noch im TuS-Strafraum abspielte, entschied Schiedsrichter Michael Kempter völlig zu Recht auf Elfmeter. Den verwandelte Jürgen Gjasula – Yeldell-Vertreter Dieter Paucken half es auch nicht, dass er die richtige Ecke ahnte.

Der Rückstand hinterließ seine Spuren bei den TuS-Akteuren. Ein neuer Trainer an der Außenlinie, doch im Spiel schlichen sich die altbekannten Unzulänglichkeiten ein. Die Pässe von Ervin Skela fanden nur selten einen Adressaten. Über die Außen Christian Müller und Emmanuel Krontriris kam wenig, Shefki Kuqi war im Sturmzentrum gegen den knüppelharten Gledson zumeist nur zweiter Sieger.

Aufregung gab es dann mal in Minute 36 , als FSV-Keeper Patric Klandt einen Hartmann-Schuss nur abklatschen konnte. Doch dann stand Skela beim Nachschuss im Abseits. Nein, die Partie war aus TuS-Sicht nicht dazu angetan, die 5853 frierenden Zuschauer zu erwärmen. In Halbzeit zwei setzte sich der unerquickliche Verlauf des Abends fort. Nach 56 Minuten hätten sie die Lichter auf dem Oberwerth für diesen Abend schon ausmachen können, wenn, ja, wenn TuS-Torsteher Paucken einen Cidimar-Schuss aus fünf Metern Entfernung nicht glänzend pariert hätte.

Aber vielleicht war ja gerade diese Situation so etwas wie ein Wachmacher für die Koblenzer. Zumindest erhöhten die Platzherren jetzt den Druck. Und sie bekamen sogar ihre Chancen. So scheiterte der eingewechselte Njazi Kuqi am klasse reagierenden Klandt, die folgende Flanke köpfte Krontiris nur neben das Tor (70.). Ansonsten aber war es einfach zu bieder, planlos und überhaupt weit von Durchschlagskraft entfernt, was die TuS offensiv zustande brachten. Da muss sich nach der Winterpause weit mehr ändern bei den Koblenzern als nur die Jahreszahl. (Klaus Reimann )

RZO


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