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Schumacher im Skiurlaub - Und dann in die Wüste?

Hamburg Michael Schumacher wird erstmal Urlaub machen. Ski fahren ist angesagt. Über die Weihnachtsfeiertage.

Für gewöhnlich spannt Schumacher mit Familie bis einschließlich seinem Geburtstag aus. Der ist am 3. Januar, 41 Jahre wird der Kerpener.

Während nun auch Spekulationen über einen Formel-1-Test in den kommenden zwei Wochen für den (Noch)-PS-Rentner die Runde machen, nährte Bernie Ecclestone die Fan-Hoffnungen auf ein Comeback des siebenmaligen Weltmeisters im Mercedes. «Ich wäre überrascht, wenn er nicht für sie fährt, aber ich weiß nicht, ob das ein Fakt ist», sagte der Brite der englischen «Times». «Es sieht so aus, dass es klappen wird», fügte er an.

Sollte es so kommen, sieht sein künftiger Teampartner Nico Rosberg aber auch Probleme auf den Rekordchampion zukommen. «Es wird nicht einfach für ihn», sagte der neue Mercedes-Pilot über Schumacher. Wenn man so lange draußen sei - Schumacher beendete seine Karriere nach der Saison 2006 - und so wenig Testfahrten absolvieren könne, um wieder reinzukommen, «ist das nicht leicht», sagte Rosberg im Interview der «Stuttgarter Zeitung».

Zum wiederholten Male sprach der Wiesbadener, der noch keinen Sieg in 70 Rennen schaffte, von einer «klasse Herausforderung», sollte Schumacher denn tatsächlich bei Mercedes Grand Prix anheuern. «Hypothetisch gesehen wäre es cool, ihn als Partner zu haben. Und ich habe auch überhaupt keine Angst vor dem Vergleich», versicherte der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg mit Blick auf einen möglichen Teamkollegen, der 91 Siege in 250 Rennen und sieben WM-Triumphe vorweisen kann.

Für seinen einstigen Teamkollegen Felipe Massa wäre es «komisch, Schumacher wieder in einem Auto zu sehen». Der Brasilianer, für den der einstige Ferrari-Star bereits seinen Comebackversuch im August gestartet hatte, würde sich wie Rosberg aber auch nicht einfach geschlagen geben. «Auf der Rennbahn wird er dann ein Rivale wie jeder andere sein, der besiegt werden muss», sagte Massa in der Zeitung «La Repubblica.

Schumacher selbst heizt die Spekulationen weiterhin nicht an. Vor rund vier Monaten bekundete er seine Bereitschaft, einen Comebackversuch zu starten, nachdem Ferrari-Pilot Felipe Massa in Ungarn verunglückt war. Es scheiterte an der Schädelbasisverletzung, die sich «Schumi» am 11. Februar bei einem Motorradsturz in Spanien unter anderem zugezogen hatte und die bei seinem damaligen Einsatz in einem alten Ferrari-Modell zum Tragen gekommen waren.

Da erscheint es nur logisch, dass ein erneuter Test vor einem möglichen Vertragsabschluss auf der Strecke gemacht wird. Ergo orakelte die «Bild»-Zeitung, dass die Belastungsprobe in den kommenden zwei Wochen, möglicherweise in Abu Dhabi, über die Bühne gehen könnte. «Wenn Michael Schumacher hier fahren würde, dann würden wir das sicher bekanntgeben», sagte ein Sprecher des Yas Marina Circuit.

Die Hürden, die tatsächlich noch genommen werden müssen, damit es zur «formidablen» (Team-Geschäftsführer Nick Fry) Fahrerpaarung mit dem deutschen Duo Schumacher/Rosberg kommt, dürften nur die unmittelbar Beteiligten kennen. Ebenso wie den Zeitpunkt, wann endlich Gewissheit herrscht. «Wir haben mit Nico Rosberg bereits einen exzellenten Fahrer verpflichtet und werden Anfang des nächsten Jahres wissen, wer der zweite ist», hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche jüngst in Abu Dhabi verkündet. Man wird also sehen, wie lange Michael Schumachers Winterurlaub diesmal dauert.

dpa-infocom



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