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Nur noch USF1 ganz ohne Fahrer

Hamburg Nun hat auch Sauber seinen ersten Fahrer für die Formel-1-Saison benannt.

Der Japaner Kamui Kobayashi hat den Zuschlag vom Nachfolgeteam des BMW-Werksrennstalls bekommen.

Damit ist nur noch USF1 ohne einen einzigen Piloten. Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert den aktuellen Stand auf dem Fahrermarkt.

Suche abgeschlossen:

McLaren: Weltmeister Jenson Button kommt und bringt die Startnummer 1 mit. Lewis Hamilton hat Vertrag bis 2012. Heikki Kovalainen geht.

Ferrari: Fernando Alonso wurde von Renault verpflichtet. Felipe Massa darf bleiben. Kimi Räikkönen wurde abgeschoben, fährt für Citroen in der Rallye-WM.

Red Bull: Sebastian Vettel ist bis 2011 gebunden, mit der Option auf ein weiteres Jahr. Auch Mark Webber darf weiter fahren.

Williams: Veteran Rubens Barrichello und Debütant Nico Hülkenberg ersetzen Nico Rosberg und Kazuki Nakajima.

Force India: Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi werden auch 2010 für das Team fahren.

Lotus: Routinier Jarno Trulli und Heikki Kovalainen steigen in die Cockpits des Neueinsteigers aus Malaysia ein.

Virgin: Der bisherige Toyota-Pilot Timo Glock soll den Neuling auf Touren bringen. Partner ist der Brasilianer Lucas di Grassi.

Noch ein Platz frei:

Mercedes Grand Prix: Rosberg ist fix. Vieles deutet auf Rekordchampion Michael Schumacher als zweiten Fahrer hin. Auch Nick Heidfeld macht sich noch Hoffnungen.

Renault: Robert Kubica kommt von BMW-Sauber als Alonso-Nachfolger. Nach dem mehrheitlichen Verkauf des Teams hat der Pole allerdings Informationsbedarf. Romain Grosjean könnte durch Heidfeld ersetzt werden.

Sauber: Kamui Kobayashi überzeugte Peter Sauber bei seinen Einsätzen als Toyota-Ersatzfahrer. Kandidat auch hier fürs zweite Cockpit: Heidfeld.

Toro Rosso: Sebastién Buemis Vertrag wurde verlängert. Auch Jaime Alguersuari kann auf weitere Formel-1-Fahrstunden hoffen.

Campos Meta: Bruno Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten Ayrton Senna, kommt zum Nulltarif. Cockpit zwei noch völlig offen.

Noch ohne Fahrer:

USF1: Der argentinische Tourenwagenfahrer José María López ist im Gespräch. Auch Ex-Champion Jacques Villeneuve gilt als Kandidat.

dpa-infocom


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