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Kombinierer verfehlen Podest - Edelmann Vierter

Ramsau Jason Lamy Chappuis sprintet zum dritten Saisonsieg, Österreich feiert das Comeback von Felix Gottwald - und die deutschen Kombinierer verfehlen erstmals im Olympia-Winter das «Stockerl».

Bei eisigen Temperaturen hatte der bis zum Zielspurt nie führende Franzose beim fünften Saison-Weltcup der nordischen Kombinierer in Ramsau am Dachstein am Ende die meisten Kraftreserven. Er behauptete sich um 2,7 Sekunden vor dem Turin-Olympiasieger aus Österreich und baute seine Führung im Gesamtweltcup aus. Dritter wurde der überragende Läufer Magnus Moan aus Norwegen, der sich in der Loipe um 40 Plätze verbesserte, vor dem Thüringer Tino Edelmann aus Zella-Mehlis, der 7,4 Sekunden zurücklag.

Dagegen verfehlten die restlichen deutschen Starter Plätze im Vorderfeld. «Heute ging's bei allen Burschen läuferisch nicht so gut. Bei den schweren Bedingungen waren sie etwas müde. Das ist aber kein Beinbruch. Die Weltspitze ist so eng zusammengerückt. Da spielt auch die Tagesform eine große Rolle», kommentierte Bundestrainer Hermann Weinbuch die spannende Konkurrenz.

Edelmann verteidigte den zweiten Platz im Gesamtweltcup vor dem Oberwiesenthaler Eric Frenzel, für den es nur zu Rang 16 reichte. Nach drei der vier 2,5 Kilometer langen Laufrunden hatte Edelmann die Verfolger an die dreiköpfige Spitzengruppe herangeführt. «Das hat viel Kraft gekostet. Die hat am Ende gefehlt, als Felix Gottwald auf der Schlussrunde nochmals attackierte. Ich wollte angreifen, doch konnte das Tempo nicht mitgehen. Dafür war der Sprung am Vormittag super. Nur 22 Sekunden Rückstand. Da hat noch alles gepasst», meinte der Zella-Mehliser. «Man muss aber auf dem Teppich bleiben. Ein vierter Platz im Konzert der gesamten Weltspitze ist immer noch viel wert», ergänzte Edelmann.

Über fehlendes Tempo-Gefühl klagte der fünfmalige WM-Zweite Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt). «Ich habe keinen Rhythmus gefunden. Es ging ein bissel zäh», bewertete er seinen Auftritt mit dem 22. Platz. «Bis zur Hälfte sah es ganz gut aus, doch dann konnte ich nicht forcieren», sagte er.

Über Rang 25 hätte sich der viermalige Weltmeister Ronny Ackermann in der Vergangenheit riesig geärgert. In Ramsau war der 32-Jährige dagegen «nicht unzufrieden». Für ihn sollen die Weltcups in Ramsau der Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen werden. «Der Sprung war nicht schlecht, aber auch nicht so gut wie im Training. Ich war davor auch ziemlich nervös. Der Lauf war akzeptabel», erklärte Ackermann. Zum laufschnellsten Norweger Moan büßte er 63 Sekunden ein. «Fürs Laufen muss ich erst wieder das richtige Gefühl finden. Die Rennen verlaufen völlig anders als noch im Vorjahr. Durch die Regeländerungen beim Springen rückt das Feld enger zusammen und dann wird taktisch ganz anders agiert. Da muss ich erst noch reinkommen», betonte der Dermbacher. «Das will ich hier schaffen. Der Angriff auf die Olympia-Norm ist bei den Weltcups im Januar geplant.»

dpa-infocom


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