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Hugh Grant

Hamburg - Zuletzt hatte Hugh Grant mit Filmen nicht allzu viel am Hut: Eher sah man ihn beim Golfen, beim Urlauben oder bei einer Ausstellung seines Vaters James (81), der seine Bilder gerade in einer Galerie in Southampton für einen guten Zweck präsentierte.

Doch jetzt läuft der Countdown zu seinem neuen Film: «Haben Sie das von den Morgans gehört?» (Kinostart: 7. Januar) - und der 49-jährige Brite rührt die Werbetrommel. In der Komödie muss er sich mit einer strapaziösen Sarah Jessica Parker («Sex and the City») als Ehefrau herumschlagen. Die Ehe der beiden erfolgreichen New Yorker ist am Ende - doch dann werden sie Zeuge eines Mordes und landen im Zuge eines FBI-Zeugenschutzprogramms aneinander gebunden in der Wildnis der Rocky Mountains. Dort versucht der Ehemann, seine Frau wieder von sich zu begeistern.

Co-Star Sarah Jessica Parker ist von ihrem Filmpartner jedenfalls schwer begeistert: «Ich denke, englische Männer verkörpern viele Ideale, und Hugh ist ein perfektes Beispiel dafür. Er ist geistreich und intelligent. Wer intelligent ist, wirkt unheimlich elegant, sexy und interessant», sagte sie. Prompt wird den beiden eine Affäre nachgesagt, nachdem es in der Ehe Parkers mit Matthew Broderick ordentlich kriselt.

Seine Paraderolle hat Hugh Grant (49) bereits vor Jahren gefunden und begeistert damit seine Fans weltweit immer noch. Ob als Couchpotato-Single in «About a Boy», schüchterner Buchhändler in «Notting Hill» oder verliebter Tollpatsch in «Vier Hochzeiten und ein Todesfall», stets ist er der etwas unbeholfen-trottelige, aber liebenswerte Lebenschaot. Zuletzt war er vor zwei Jahren in der Romantikkomödie «Mitten ins Herz - Ein Song für Dich» als alternder Popstar an der Seite Drew Barrymores zu sehen.

Mit seinen Beziehungen hat Hugh Grant im Laufe der Jahre nicht viel Glück gehabt. Seine angeblich fest geplante Hochzeit mit Jemima Khan kam nach langem Hin- und Her doch nicht zustande. Und auch seine Beziehung mit Liz Hurley war 1999 nach 13 Jahren vorbei. Grants Fauxpas mit der Prostituierten Divine Brown 1995 könnte vielleicht zu den Differenzen beigetragen haben. Hohn und Spott musste Grant erdulden, als er in Los Angeles in flagranti beim Oralsex von der Polizei ertappt worden war. Schließlich wurde er wegen «unzüchtigen Verhaltens in der Öffentlichkeit» zu einer Geldstrafe verurteilt und tat in zahlreichen Talkshows Buße.

Sätze wie «Mein Ruhm war ein Unfall» oder «Ich habe meinen Beruf satt» lässt Hugh Grant von Zeit zu Zeit schon mal los. Aber ein Millionen-Publikum - vor allem Frauen - sind froh, dass er macht, womit er sein Geld verdient, auch wenn er meint: «Ich plappere nur nach, was im Drehbuch steht.»

dpa-infocom