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Mit Plakaten gegen Gewalt an Kindern

Berlin - Mitten in einem freundlich-bunten Kinderzimmer holt ein Erwachsener - als stilisiertes Strichmännchens - zum Schlag gegen ein Kind aus: Mit der Plakataktion «Gewalt hinterlässt Spuren» will der Berliner Kinderschutzbund zusammen mit der Wall AG auf häusliche Gewalt gegen Kinder aufmerksam machen.

Das erste von 500 Plakaten in der Hauptstadt enthüllte am Dienstag der Meteorologe und Journalist Jörg Kachelmann. Seit 1998 hat sich in Deutschland die Zahl der misshandelten Kinder fast verdoppelt. Allein in Berlin mussten 2008 täglich mehr als drei Kinder wegen akuter Gefährdung aus ihren Familien genommen werden - und das sind nur polizeibekannte Fälle. «Wir schätzen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher liegt», sagte die Geschäftsführerin des Berliner Kinderschutzbundes, Sabine Walther. Die Aktion wirbt für die diversen Kinderprojekte des Kinderschutzbundes. Wer diese unterstützen möchte: Eine SMS mit dem Wort HALT an 81190 lässt der Arbeit des Kinderschutzbundes 4,83 Euro zukommen.

dpa-infocom