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Fußball

Drei Spiele Sperre für VfB-Torhüter Lehmann

Stuttgart - Torhüter Jens Lehmann vom VfB Stuttgart ist nach seinem Ausraster in Mainz mit einer Drei-Spiel-Sperre milde bedient.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beurteilte Lehmanns Foul gegen Aristide Bancé als «Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall».

Damit kann Lehmann frühestens im Bundesliga-Heimspiel am 31. Januar gegen Borussia Dortmund wieder eingesetzt werden. Der VfB ist bei der «internen Aufarbeitung» der jüngsten Verfehlung des Schlussmanns indes offensichtlich um Besonnenheit bemüht. Einen angeblichen Beschluss, nach dem sich der Verein beim nächsten Vorfall definitiv von dem eigenwilligen Schlussmann trennen will, bestätigten die Schwaben nicht. «Zu dem Thema ist alles gesagt», erklärte Vereinssprecher Oliver Schraft. Die «Bild» berichtete, Lehmann würde bei jedem noch so kleinen Vorfall fliegen.

Offen ist damit nach wie vor, ob Lehmann mit seiner Weigerung durchkommt, die noch ausstehende 40 000-Euro-Geldstrafe zu zahlen. Diese hatte der Vorstand in der vergangenen Woche nach einem kritischen Fernseh-Interview gegen Lehmann ausgesprochen und den 40- Jährigen deswegen zudem schriftlich abgemahnt.

Nach seinem Platzverweis in Mainz und seinem skurrilen Abgang mit einem Angriff auf einen Fan und seiner Taxi-Flucht aus dem Stadion hatte die VfB-Führung auf eine weitere Strafe verzichtet. Dabei soll der neue VfB-Trainer Christian Gross sich für Lehmann eingesetzt und den 40-Jährigen damit vor einer Suspendierung bewahrt haben. Sein früherer Rivale und Weggefährte Oliver Kahn hatte Lehmann öffentlich einen Rücktritt nahe gelegt.

dpa-infocom