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Musik

Aura Dione stürmt an die Spitze

Hamburg - Nach ersten großen Erfolgen in ihrem Heimatland Dänemark schickt sich die Sängerin Aura Dione an, mit ihrer speziellen Mixtur aus Folk, Pop und Soul den Rest der Welt zu erobern ­ an Eifer und Entschiedenheit mangelt es ihr dabei jedenfalls nicht.

Bereits als Teenager arbeitete Aura Dione zielstrebig an ihrer Karriere im Musik-Business. Als sie dann von einer ausgedehnten Reise nach Australien und Japan zurückgekehrt war, begann sie damit, die Stücke für ihr erstes Album «Columbine» zu schreiben. An Selbstbewusstsein und Überzeugungskraft fehlt es der 23-Jährigen nicht, und so fand sie schnell geeignete Musiker, die ihre Songs mit ungewöhnlich opulenten Arrangements ausstatteten. Das ambitionierte Vorhaben machte sich bezahlt, denn mit «Song For Sophie» hat Aura Dione in Dänemark bereits im letzten Jahr einen Nummer-Eins-Hit gelandet, und auch «Columbine» konnte sich in den heimischen Charts platzieren. Kein schlechter Start für eine bis dahin noch unbekannte Sängerin, die alle ihre Stücke selbst komponiert.

Dass ihre musikalische Vorliebe dem amerikanischen Folk, Soul und Country gilt, bringt sie nicht nur durch Banjo und Steel-Gitarre auf «Little Louie» zum Ausdruck, sondern verdeutlicht sie vortrefflich durch ihr Stars-and-Stripes-Kostüm auf dem Album-Cover. Aura Dione liebt die Maskerade und die Selbstinszenierung, was ihren Live-Auftritten sehr zugutekommt. Die Kleider dafür entwirft sie selbst, und auch den Fotos zu ihrem ersten Album ist ihr besonderes Interesse für Modefotografie deutlich anzumerken.

Die junge Sängerin hat ein Faible für alles Verspielte und Ungewöhnliche. Hieraus erklärt sich die extravagante Instrumentierung ihrer Kompositionen und deren melodramatischer Einschlag. Trotz aller Überraschungen die Aura Dione bereithält, sind die Stücke doch zumeist eingängig und tanzbar. Wie viel Soul dabei in ihr steckt, zeigt sie mit «You're The Reason», einem einfühlsamen, verzaubernden Song, der Gwen Stefani oder Shania Twain in nichts nachsteht.

Aura Dione gelingt es mit dem außergewöhnlichen Stil-Mix ihres Debüt- Albums «Columbine», sich vom seichten Pop genauso abzusetzen wie vom modernen R&B. Sie fragt auch gar nicht danach, ob die Welt auf sie gewartet hat, denn zum Warten hat Aura Dione schlichtweg keine Zeit. Gerade hat ihr Song «I Will Love You Monday (365)» Platz eins der deutschen Single-Charts erobert.

dpa-infocom