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«Unter Bauern» startet Jüdisches Filmfest New York

Münster/Dortmund Der Film «Unter Bauern» über die Rettung einer jüdischen Familie aus Westfalen vor der NS-Deportation wird das Jüdische Filmfestival in New York eröffnen.

Der vor allem im Münsterland gedrehte Film werde am 13. Januar in der US-Metropole vorgeführt, teilte Koproduzent und Verleiher Werner Wirsing in Dortmund mit. Die Filmhandlung basiert auf den Lebenserinnerungen der Münsteranerin Marga Spiegel, Tante des 2006 gestorbenen Zentralratspräsidenten Paul Spiegel. Sie war zusammen mit Mann und Tochter von 1943 an von Bauern im Münsterland vor der Verschleppung in ein KZ versteckt worden.

Der Streifen mit Veronica Ferres und Armin Rohde in den Hauptrollen (Regie: Ludi Boeken) hatte bisher in Deutschland 120 000 Zuschauer, sagte Wirsing der Deutschen Presse-Agentur dpa. Rund 60 Prozent der Kinokarten seien in Münster und Umgebung verkauft worden, erklärte der Verleiher. Das Filmdrama über die mutigen Münsterländer sei sicher «eine Stärkung des Selbstwertgefühls» der Region. Zu Weihnachten starte «Unter Bauern» auch in Österreich.

Das bis zum 28. Januar laufende Jüdische Filmfest in New York wurde 1992 gegründet. Jährlich zeigt es ein Programm aus Spielfilmen, Dokumentation und Kurzfilmen.

www.unterbauern-derfilm.de

dpa-infocom