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Musik

Das Beste von Frankie, Janet, The Rasmus, FOB

Hamburg Best-Of-Alben gehören zu Weihnachten wie das Christkind.

Auch wenn sich die Flut im Vergleich zu den vorangegangen Jahren in Grenzen hält, konnte der eine oder andere doch nicht widerstehen.

«In The Shadows» brachte der finnischen Band The Rasmus 2003 den großen Durchbruch. Mit «In The Shadows» startet die Gothic-Pop-Band, die im Gefolge von HIM groß rausgekommen ist, auch ihren Rückblick «Best Of 2001-2009».

Dafür «haben wir fast alle Singles, ein paar unserer Lieblings-Tracks und den neuen Song «October & April» mit Anette Olzon von Nightwish ausgesucht», sagt Sänger Lauri Ylönen. Ein echter Schmachtfetzen ist ihnen mit «October & April» gelungen, ähnlich anrührend wie Ville Valos (HIM) Super-Duett mit Natalia Avalon.

Auch wenn The Rasmus ihre ganz große Zeit vielleicht hinter sich haben, fällt die Bilanz für Lauri Ylönen positiv aus: «Die letzten zehn Jahre waren total aufregend, eine verrückte Zeit. Wir haben mehr als 60 Länder bereist, von Indien nach Sibirien, Tausende von Fans getroffen und mit tollen Menschen zusammengearbeitet. Und wenn ich auf die letzten vier Alben zurückschaue, kann ich nur stolz sein.»

Ungewiss ist die Zukunft von Fall Out Boy, die vor kurzem erklärt haben, eine Auszeit zu nehmen. In Teilen fühlt sich Bassist Pete Wentz für den Break verantwortlich, der mit seiner Frau Ashlee Simpson-Wentz immer wieder für Schlagzeilen in der Boulevardpresse sorgt. In einem Interview mit dem Rock-Magazin «Kerrang!» sagte er: «Ich habe das Gefühl, dass mein Name ein Hindernis für die Band ist. Ich denke, dass die Welt ein bisschen weniger Pete Wentz braucht. Viele denken, dass ich Fall Out Boy bin, aber wir sind zu viert.»

Mit poppigen und atemlosen Breitwandrock ist das US-Quartett groß geworden, ihr Greatest-Hits-Album «Believers Never Die» könnte zu einer Art Vermächtnis werden. Nachdem auf ihrem Album «Folie à Deux» noch zwei neckische Bärchen das Cover zierten, liegen nun zwei Skelette herum.

Janet Jackson stand immer im Schatten ihres Bruder Michaels, obwohl sie selbst über 100 Millionen Tonträger verkauft hat. Viele werden sich an sie vor allem durch «Nippelgate» erinnern, als ihr Justin Timberlake 2004 während der Performance beim Super Bowl einen Teil ihres Leder-Bustiers vom Leib riss, so dass für einige Sekunden Jacksons entblößte, rechte Brust zu sehen war.

Dabei kann sie doch viel mehr: Prallvoll gefüllt mit lauter Nummer-Eins-Hits ist ihre Doppel-CD «The Best», darunter auch «Scream» mit ihrem Bruder Michael. Im nächsten Jahr soll es dann wieder ein aktuelles Album von ihr geben. Außerdem möchte Janet Jackson ein Buch veröffentlich, das Einblicke in ihr Leben gewähren soll.

Viel Spaß bereiteten in den 80er Jahren Frankie Goes To Hollywood mit Hits wie «Relax» oder «Two Tribes», die perfekt für die Tanzfläche konzipiert waren. Zusammen mit «Welcome To The Pleasuredome» oder «The Power Of Love» sind sie auf dem Best-Of-Album «Frankie Say Greatest» vertreten, das an durchtanzte Disconächte erinnert.

dpa-infocom