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Schalke mit Sieg gegen Mainz in die Winterpause

Gelsenkirchen Schalke 04 und Trainer Felix Magath winkt die Herbstmeisterschaft.

Mit dem verdienten 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Aufsteiger FSV Mainz 05 übernahm der UEFA-Cup-Sieger von 1997 mit 34 Punkten zumindest über Nacht die Spitzenposition in der Fußball- Bundesliga.

Sollte der bisherige Tabellenführer Bayer Leverkusen (32) zum Vorrunden-Abschluss gegen Borussia Mönchengladbach nicht siegen, überwintern die Schalker auf Platz eins. Der überragende Jefferson Farfán (12. Minute) schoss am Freitagabend mit seinem sechsten Saisontor unter dem geschlossenen Arena-Dach den Sieg heraus.

«Wir hätten schon früher alles klar machen können und haben uns das Leben lange selber schwer gemacht», kritisierte Magath trotz des «Dreiers», während seine Spieler in der Kälte eine Ehrenrunde drehten und sich von den Fans feiern ließen. Nach dem sechsten Heimspiel nacheinander ohne Niederlage könnte Schalke zum dritten Mal nach 1971/72 und 2000/01 als Führender in die zweite Saisonhälfte starten.

Auch wenn Meistertrainer Magath die Bedeutung des inoffiziellen Titels herunterspielt, wächst spätestens seit dem 2:0 am vorigen Spieltag bei Werder Bremen die Zahl derer, die ihm mit Schalke einen ähnlichen Coup zutrauen wie in der Vorsaison mit dem VfL Wolfsburg.

Gegen die Mainzer jedenfalls bot der Vorjahres-Achte aus Gelsenkirchen vor 60 852 Zuschauern wieder kein Fußball-Feuerwerk, kam aber dank effektiver Spielweise und kompakter Defensive zu einem hochverdienten Arbeitssieg. Die Gäste waren zu harmlos und sind nun seit sechs Auswärtspartien sieglos. Die einzige Torchance der insgesamt enttäuschenden Mainzer vergab Chadli Amri (55.). «Das war unser schlechtestes Saisonspiel», sagte FSV-Kapitän Tim Hoogland. «Die komplette Mannschaft hatte einen schlechten Tag.» Trainer Thomas Tuchel analysierte knapp: «Das war einfach zu wenig, das war nix.»

Nachdem die Schalker Chancen in den ersten zehn Minuten durch Marcelo Bordon, Benedikt Höwedes und Ivan Rakitic noch nicht zur Muss-Kategorie zählten, vollendete Farfán die schönste Kombination der ersten Hälfte mit einem kunstvollen Schlenzer. Nach direktem Zuspiel von Lewis Holtby überwand der Peruaner Keeper Heinz Müller.

Mehr Glück hatte der Schlussmann wenig später gleich zweimal innerhalb einer Minute. Zunächst traf Heiko Westermann aus kurzer Distanz freistehend den Ball nicht, dann konnte Müller eine Ecke von Rakitic gerade noch an die Latte lenken (21.). Seine Vorderleute dagegen fanden nur selten den Weg in den Strafraum der Schalker. Die Mainzer Spitzen Aristide Bancé und Amri konnten sich kaum in Szene setzen. Die auffälligste Szene hatte Bancé in Hälfte eins, als er fünf Minuten vor der Pause seinen roten Fußballschuh verlor.

Dem Power-Play der ersten halben Stunde folgte auf Schalker Seite zwar wieder viel Leerlauf, doch die Mainzer waren ohne ihren nicht berücksichtigten Antreiber Andreas Ivanschitz (Trainer Thomas Tuchel: «Ihm ist ein bisschen die Frische abhandengekommen») zu ungefährlich im Spiel nach vorne. Ähnlich das Bild nach dem Wechsel: Eine Minute war gespielt, als Kevin Kuranyi per Außenrist nur das Außennetz traf. Nach der Chadli-Chance für Mainz hatten auf der anderen Seite wieder Kuranyi (59./64./79./90.) und Westermann (65.) Möglichkeiten, doch der beste Mainzer, Torwart Müller, war zur Stelle. Von Dietmar Fuchs, dpa

dpa-infocom



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