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Wolfsburg nur 2:2 in Frankfurt: Veh bleibt Trainer

Frankfurt/Main Der VfL Wolfsburg geht auch nach dem enttäuschenden 2:2 (1:1) bei Eintracht Frankfurt mit Armin Veh in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.

«Der Trainer steht nicht zur Disposition. Wir werden mit Armin Veh weiterarbeiten», sagte Wolfsburgs mächtiger Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz nach dem Spiel in Frankfurt. «Wir werden die Winterpause jetzt nutzen, um die Hinserie in Ruhe zu analysieren», sagte der Spanier, der extra nach Frankfurt gereist war, um sich einen Eindruck von der zuletzt schwächelnden Mannschaft der Niedersachsen zu machen.

Trotz der erneut mageren Ausbeute mit nur einem Punkt und dem enttäuschenden achten Platz zum Ende der Hinserie darf Veh beim VfL weiterarbeiten. Ob der Nachfolger von Felix Magath im neuen Jahr in Personalunion auch noch als Manager tätig sein wird, wollen die Gremien beim VW-Club erst in den kommenden Wochen entscheiden. Sanz gab Veh aber auch hier Rückendeckung. «Ich glaube nicht, dass wir jemanden an seiner Seite brauchen», sagte der Madrilene. «Mein Verhältnis zum Aufsichtsrat ist gut. Wir werden sehen, wie es in Zukunft weitergeht», meinte Veh.

Trotz zahlreicher guter Chancen musste sich der VfL in Frankfurt bei frostigen Temperaturen mit einem Punkt zufriedengeben und ist nun schon seit fünf Spielen ohne Sieg. Abwehrspieler Maik Franz hatte die Hessen mit seinem fünften Saisontreffer in Führung geschossen (26. Minute). Edin Dzeko (37.) mit seinem siebten Tor und Kapitän Josué (69.) drehten den Spieß um, ehe Alexander Meier zehn Minuten später doch noch ausglich.

Die seit vier Partien ungeschlagenen Gastgeber legten mit 24 Punkten nach 17 Spielen die beste Hinrunde seit der Saison 1993/94 hin, als sie Herbstmeister waren. Die Wolfsburger waren zuletzt vor sechs Jahren beim 3:2 in Frankfurt erfolgreich und brachten sich durch Abwehr- und Abschlussschwächen um den Sieg.

Mit gleich fünf Veränderungen gegenüber dem 1:3 gegen Borussia Dortmund liefen die Wolfsburger vor 41 700 Zuschauern in der Commerzbank-Arena ein. Wegen einer Oberschenkelzerrung fehlte ihr Spielmacher Zvjezdan Misimovic. Bei den Frankfurtern kehrten nach abgelaufener Sperre beziehungsweise auskurierten Rückenproblemen Franz und Kapitän Christoph Spycher zurück.

Etwas überraschend ging die Eintracht in Führung. Bei einem Freistoß von Benjamin Köhler offenbarten die Wolfsburger wieder einmal ihre Schwächen bei Standards und ließen Franz, der von 2001 bis 2006 in Wolfsburg unter Vertrag stand, frei zum Kopfball kommen. Doch Dzeko schloss gut zehn Minuten später ein Zuspiel von Christian Gentner mit einem präzisen Flachschuss zum 1:1 ab.

Nach dem Wechsel wurde die Partie etwas zerfahrener. Wolfsburg wirkte zwar abgeklärter, kam aber nur noch selten vor das gegnerische Tor. Doch dann fasste sich Josué ein Herz und war gegen die «unsortierte» Eintracht-Abwehr zur Stelle - Torpremiere für den Brasilianer in dieser Saison. Das letzte Wort hatte jedoch Meier, der mit einem Flachschuss VfL-Torwart Diego Benaglio düpierte. Von Lars Reinefeld, dpa

dpa-infocom



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