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Herbstmeister Lautern will noch mehr Winterspeck

München Prall gefüllt wie lange nicht mehr ist das Punktepolster des Herbstmeisters, auf dem langen Weg zurück in die Fußball-Bundesliga setzt der 1. FC Kaiserslautern aber auf noch mehr Winterspeck.

«Wir dürfen keinen Zentimeter nachlassen», mahnt Lauterns Vorstandschef Stefan Kuntz vor dem Auftritt des souveränen Zweitliga-Spitzenreiters am letzten Hinrunden-Spieltag beim FC Augsburg. «Für die Herbstmeisterschaft kann man sich nichts kaufen», erklärt auch FCK-Profi Jiri Bilek. «Es ist nicht wichtig, wer nach dem 17. Spieltag ganz oben steht. Entscheidend ist, wer am Ende der gesamten Saison auf Platz eins ist.»

Bei einem Sieg winkt den «Roten Teufeln» die beste Zwischenbilanz eines Herbstmeisters seit Einführung der Drei-Punkte-Regel - und Kuntz zeigte sich im «kicker» unersättlich. «Das ist eine von den nächsten Prüfungen. Ob wir jetzt abschalten, mit dem Erreichten zufrieden sind. Oder sagen, auch diese drei Punkte sind extrem wichtig.» Anders als Lautern schwächelte der FC St. Pauli zuletzt, der Zorn von Trainer Holger Stanislawski ist nach «intensiven Taktik- Einheiten» aber wieder weihnachtlicher Zufriedenheit gewichen. «Es steht jetzt schon fest, dass die erste Halbserie fantastisch gelaufen ist», sagt der Coach der Kiez-Kicker vor der Partie in Paderborn.

Lautern und St. Pauli marschieren Richtung Oberhaus - den drei Bundesliga-Absteigern bleibt vorerst nur der neidische Blick. Nach fünf Spielen ohne Sieg hat Arminia Bielefeld vor der Partie bei Rot- Weiß Oberhausen den Relegationsplatz verlassen müssen, steht aber vergleichsweise noch gut da. Nur Mittelmaß bei zwölf Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz ist der Karlsruher SC, Energie Cottbus hinkt als Elfter sogar noch weiter hinterher. «Wir müssen das Undankbare annehmen», sagt der ernüchterte Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz vor dem Gastspiel bei Schlusslicht Rot Weiss Ahlen.

Wirklich spannend ist vor dem Jahresfinale nur der Kampf um Rang drei, den überraschend Neuling Fortuna Düsseldorf mit einem Sieg bei Hansa Rostock für sich entscheiden kann. Neben dem schwächelnden Favoriten Bielefeld darf auch der MSV Duisburg bei einem Sieg gegen Alemannia Aachen hoffen, auf dem Relegationsplatz zu überwintern. Seinen Aufwärtstrend will 1860 München beim 1. FC Union Berlin fortsetzen.

Zappenduster mitten im Advent ist es beim FSV Frankfurt: Gegen Ahlen reichte es zuletzt nur zu einem 0:0, nun steht das nächste Kellerduell in Koblenz an. Nach drei Pleiten in Serie haben sich die Rheinländer von Uwe Rapolder getrennt, im Abstiegskrimi am Freitag soll es nun Co-Trainer Uwe Koschinat richten. Von Michael Fox, dpa

dpa-infocom



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