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Glock-Team: Mit geringstem Budget am Start

London Als absolutes Low-Budget-Team will Virgin Racing mit dem deutschen Piloten Timo Glock in seinem ersten Formel-1 -Jahr durchstarten.

«Geld ist nicht alles», sagte der Vorsitzende des Teams, Milliardär Richard Branson bei der Vorstellung des neuen Rennstalls.

Weniger als 50 Millionen Euro will das Team ausgeben, das sich noch als Manor GP für die Saison 2010 eingeschrieben hatte. Einen kleineren Etat hat nach Bransons Angaben keiner der zwölf Rivalen.

Während Glock nach dem Formel-1-Aus seines Arbeitgebers Toyota seit längerem als Fahrer feststand, wurde bei der Teamvorstellung in London wie erwartet der Brasilianer Lucas di Grassi als Inhaber des zweiten Cockpits bekanntgegeben. Teamchef ist Alex Tai. Er arbeitet seit 1997 mit Branson zusammen und war bislang als Geschäftsführer von Bransons Virgin-Fluglinie.

Auf dem Boden will das neue Team als erstes ein Auto einsetzen, das nicht im Windkanal mitentwickelt wurde. Die Mannschaft um Designer Nick Wirth baut auf Basis von Computersimulationen. «Wir freuen uns sehr darauf, den Rennwagen im Februar erstmals auf der Strecke zu erleben», sagte er und betonte, dass man im Zeitplan liege.

Als Sponsor von BrawnGP hatte Branson in der vergangenen Saison einen Einstand nach Maß in der Königsklasse gefeiert: WM-Titel bei den Konstrukteuren und durch Fahrer Jenson Button. «Wir sind große Fans dieses Sports und wir haben uns viel Zeit genommen, um alle Optionen für ein längerfristiges Engagement zu prüfen», erklärte Branson. Das neue Team, das neben Campos und USF1 erstmals am 14. März beim Saisonauftakt an den Start gehen wird, tritt angesichts des Sparkurses der Formel 1 mit dem Slogan an: «Ein neues Team für eine neue Ära.»

Um fit in seine dritte Formel-1-Saison gehen zu können, verzichtet Glock sogar auf einen Urlaub in der Sonne. «Ich will bestmöglich in Form sein, wenn es wieder ins Auto geht», meinte der Wersauer jüngst. Teamkollege di Grassi, zuletzt Test- und Ersatzfahrer bei Renault, betonte bei der Präsentation in London, bei der die Teammitglieder lässig in sportlichen schwarzen Lederjacken daherkamen: «Wir arbeiten nicht als separate Individuen, sondern als eine Gruppe im Ganzen. Und wir arbeiten so hart, wie wir können, um das Team voranzubringen.»

dpa-infocom



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