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Vier DSV-Frauen in Top Ten - Neuner erschöpft

Hochfilzen Magdalena Neuner ließ sich im Ziel völlig erschöpft in den Schnee fallen. «Nach zwei Wochen Pause sind die Knochen etwas eingerostet.

Ich habe mich wie eine alte Frau gefühlt», sagte die 22-Jährige nach ihrem 29. Platz beim Weltcup im österreichischen Hochfilzen.

Mit Simone Hauswald und Tina Bachmann auf den Rängen vier und fünf schafften zwei weitere DSV- Athletinnen nach Kati Wilhelm und Martina Beck die Norm für die Olympischen Winterspiele. «Ich bin fix und fertig und völlig platt. Beim zweiten Schießen hat bei mir alles gewackelt. Ich habe mich nur gefragt, wie ich die dritte Runde noch überstehen soll», meinte die sechsfache Weltmeisterin Neuner, die den Saisonauftakt in Östersund vor einer Woche wegen eines grippalen Infektes hatte ausfallen lassen müssen. Bachmann strahlte dagegen über das ganze Gesicht. Die 23-Jährige sorgte mit Platz fünf für die große Überraschung des Tages und sicherte sich wie Hauswald frühzeitig die Kanada-Norm.

Überhaupt zeigten die Frauen mit vier Top-Ten-Plätzen beim schwedischen Doppelsieg von Anna Carin Olofsson-Zidek und Helena Jonsson über die Sprint-Distanz von 7,5 Kilometern stark ansteigende Form. «Damit habe ich nie gerechnet. Es war mein erstes Rennen und das ist ideal gelaufen», sagte Bachmann. Mit Nummer 111 trotzte die Schmiedebergerin den schwierigen Bedingungen und hat wie Hauswald, Wilhelm (Zella-Mehlis/7.) und Beck (Mittenwald/10.) in der Verfolgung gute Aussichten auf das Podest.

Davon ist Neuner noch ein gutes Stück entfernt, doch die 22- Jährige war erst einmal froh, überhaupt wieder gesund zu sein. «Ich muss erst wieder richtig reinkommen», sagte sie. Andrea Henkel belegte einen Tag nach ihrem 32. Geburtstag Platz 17, Juliane Döll (Oberhof) Rang 57. «Natürlich hätten wir gerne eine auf dem Podest gehabt. Es war aber insgesamt eine tolle Teamleistung», sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang.

dpa-infocom



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