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DSV-Springer schwach - Schmitt patzt als 35.

Engelberg Vizeweltmeister Martin Schmitt schüttelte nach seinem Absturz enttäuscht den Kopf, und auch Himmelsstürmer Pascal Bodmer konnte die deutschen Skispringer beim Weltcup in Engelberg nicht vor einem Debakel bewahren.

Während Schmitt als 35. das Finale verpasste und Bodmer mit Rang 25 sein schlechtestes Saisonergebnis verzeichnete, landete Michael Neumayer als bester DSV-Starter auf dem 20. Platz. «Die Umstellung auf die Schanze ist uns nicht gelungen. Wir haben zu viele offensichtliche Fehler gemacht und arbeiten daran, diese abzustellen», bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster.

Jubeln durfte der Schweizer Simon Ammann, der seinen Heimvorteil nutzte und mit Sprüngen von 137,5 und 133 Metern die Österreicher Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern auf die Podestplätze verwies. Von diesen waren Schmitt & Co. nach der zweiwöchigen Zwangspause wegen des in Harrachov ausgefallenen Weltcups meilenweit entfernt. «Die Pause war nicht so gut für uns, weil wir dadurch ein wenig aus dem Rhythmus gekommen sind», meinte Bodmer.

Nachdem die Jury den ersten Durchgang nach 30 Springern aus Sicherheitsgründen abgebrochen hatte und mit weniger Anlauf neu startete, landete Schmitt nur bei 120 Metern und musste danach seine Sachen packen. «Das war der fünfte Sprung unter Wettkampfbedingungen. Dabei habe ich viel Energie und dadurch das Gefühl verloren», begründete der 31-Jährige seine schwache Vorstellung. Trotz des Rückschlags gab sich Schmitt aber zuversichtlich, bis zum Beginn der Vierschanzentournee in zehn Tagen in Form zu kommen. «Wichtig ist, dass ich das Vertrauen in meinen Sprung habe und mein Potenzial spüre», meinte der viermalige Weltmeister von 1999 und 2001.

Auch Bodmer, der in den ersten Saison-Wettbewerben mit den Plätzen zwei und fünf geglänzt hatte, musste Federn lassen. Mit 123 und 120 Metern landete der 18-Jährige nur auf dem 25. Platz und damit unsanft auf dem Boden der Tatsachen. «Ich habe mich heute schwergetan. Mir hat das Feingefühl gefehlt. Jetzt heißt es, den Tag abhaken und morgen weitermachen», sagte Bodmer.

Kaum besser erging es Uhrmann. «Ich bin nicht wirklich ins Laufen gekommen und konnte froh sein, überhaupt im Finale dabei gewesen zu sein. Das war ein Rückfall in mein altes Fehlerbild», konstatierte der Bayer. Wie Schmitt und Bodmer wollte er den kollektiven Misserfolg jedoch nicht überbewerten. «Wir haben uns heute alle schwergetan, sind deshalb aber nicht unruhig. Mal schauen, wie die nächsten zwei Tage laufen», sagte der 31-Jährige.

Lediglich Neumayer war mit sich zufrieden. «Das war eine Steigerung gegenüber Lillehammer und bitter nötig, sonst hätte ich bis zur Tournee wenig zu Lachen gehabt», meinte der Berchtesgadener nach zwei Sprüngen auf 124 Meter.

dpa-infocom



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