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Schmitt löst Olympia-Ticket: Zehnter in Engelberg

Engelberg Nach einer tollen Aufholjagd hat Martin Schmitt sein erstes Top-Ten-Resultat in dieser Saison verbucht und damit das Ticket für die Olympischen Winterspiele in Vancouver gelöst.

Der Vize-Weltmeister sprang beim Weltcup in Engelberg vom 23. auf den 10. Rang vor. «Dass ich die Olympia-Norm erfüllt habe, ist beruhigend. Wenn es nicht so läuft, hat man das nämlich im Hinterkopf und kann es nicht verdrängen», sagte Schmitt. Als Elfter setzte sich auch Pascal Bodmer gut in Szene. «Das Team hat die Ärmel hochgekrempelt. Wir haben gewusst, dass wir besser springen können. Es ist zwar nicht alles Gold, was glänzt, aber die Leute kämpfen sich heran», sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Im Dauerduell zwischen Gregor Schlierenzauer und Simon Ammann drehte der Österreicher den Spieß dieses Mal um. Mit Weiten von 137 und 130 Metern verwies er seinen am Vortag siegreichen Konkurrenten aus der Schweiz um 1,0 Punkte auf Rang zwei. Dritter wurde Andreas Kofler.

Wie im Vorjahr scheint Schmitt rechtzeitig vor der Vierschanzentournee auf Touren zu kommen. Dabei sah es nach dem ersten Sprung auf 117,5 Meter allerdings gar nicht aus. «Es ist arg schwierig, bei solchen Bedingungen zu seiner Form zu finden und es nicht mit Gewalt zu versuchen. Im Moment muss ich mich mit kleinen Schritten begnügen», sagte der 31-Jährige zur Halbzeit.

Im Finale flog der Routinier dann auf 126,5 Meter und damit noch in die Top Ten. «Das ist eine schöne Sache. Wenn die Ergebnisse nicht stimmen, verliert man leicht den Glauben. Ich bin immer ruhiggeblieben und habe weiter an meinem Sprung gearbeitet. Dafür bin ich heute belohnt worden. Das Ergebnis gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl», erklärte Schmitt. Vor zwölf Monaten war er an gleicher Stelle vom 28. auf den 7. Platz vorgesprungen und hatte danach eine glänzende Vorstellung bei der Vierschanzentournee abgeliefert.

Bodmer vergab mit 118,5 Metern im Finale eine noch bessere Platzierung, nachdem er zur Halbzeit mit 124 Metern auf Rang acht gelegen hatte. «Ich habe im zweiten Versuch nicht das umsetzen können, was ich mir vorgenommen hatte. Deshalb kann ich nicht ganz zufrieden sein. Unter dem Strich war es aber okay», sagte der 18- Jährige.

Völlig frustriert war dagegen Michael Neumayer, der bei starkem Rückenwind und kurzem Anlauf keine Chance hatte. Mit 113 Metern verpasste er als 36. das Finale und klagte danach: «Natürlich bin ich sauer, denn die Bedingungen waren einzigartig schlecht. Ich habe wieder mal den Schwarzen Peter erwischt. Das war schon das dritte Mal in diesem Winter.» Nicht glücklich war auch Michael Uhrmann mit Rang 20. «Ich muss dranbleiben, dann kriege ich das hin», redete er sich Mut zu.

dpa-infocom



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