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KRC Genk - TuS Koblenz 3:0

TuS-Profis sind Sander zu brav

Genk Im abschließenden Test vor der Rückrunde erwies sich der belgische Erstligist KRC Genk als eine Nummer zu groß für TuS Koblenz.

Als Testspieler durfte dabei der 19-jährige Marvin Pourie sein Können unter Beweis stellen.

Die Rasenheizung macht"s möglich: Obwohl Tief "Daisy" halb Europa mit Schnee bedeckt hat, konnte Fußball-Zweitligist TuS Koblenz den abschließenden Test vor der Winterpause auf einem satten Grün absolvieren. Die guten äußeren Bedingungen waren einer der wenigen positiven Aspekte, die Trainer Petrik Sander dem 0:3 beim KRC Genk abgewinnen konnte: "Mir fehlt noch die gesunde sportliche Aggressivität. Wenn wir das nicht verbessern, wird es schwer werden."

Beim belgischen Pokalsieger geriet die TuS früh in Rückstand. Nach einer Ecke in der neunten Minute verschätzte sich der zuletzt stark agierende Torwart Dieter Paucken und begünstigte damit das 0:1. Zehn Minuten später stand der 27-Jährige erneut im Mittelpunkt, als er nach einem heftigen Zusammenprall mit einem Stürmer der Gastgeber kurzzeitig bewusstlos war - dann aber doch bis zur Halbzeit weiterspielen konnte.

Mehr Pech hatte da Innenverteidiger Martin Hudec, der bereits nach 21 Minuten wegen Schmerzen an seinem gerade erst ausgeheilten Knöchel vom Feld musste. Kurz darauf erwischte es auch Emmanuel Krontiris: Der Angreifer schied mit Wadenproblemen aus. Ob beide ernsthaft verletzt sind und möglicherweise zum Rückrunden-Auftakt am Sonntag (13.30 Uhr) gegen 1860 München passen müssen, wird sich nach einer genaueren Untersuchung zeigen. Für Krontiris kam der 19-jährige Marvin Pourie in die Partie. Der bei den Münchner "Löwen" aussortierte Angreifer stellt sich derzeit bei der TuS vor und hofft auf ein Engagement. Daneben feierten wie erwartet die beiden Leihspieler Edmond Kapllani und Andreas Glockner ihr Debüt in der TuS-Startelf. Kapllani vergab in der 35. Minute eine der wenigen Chancen der TuS, zudem hatte der wiedergenesene Benjamin Lense kurz vor der Pause das zwischenzeitliche 1:2 auf dem Fuß.

Stattdessen kassierten die Koblenzer nach dem 0:2 (39.) in der 88. Minute auch noch das 0:3, wobei sich die mitten im Spielbetrieb stehenden Belgier den Luxus erlaubten, zwei Elfmeter zu verschießen - einen parierte Marcus Rickert glänzend, einer flog in Richtung Tribüne.

Nach der Pause gewährte Sander allen mitgereisten Akteuren Spielzeit, insgesamt war er mit dem Auftritt nicht wirklich zufrieden: "Vieles wirkt einfach zu brav." (sab)

RZO


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