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FSV Mainz 05

Entscheidung des Herzens: Hoogland kehrt nach Schalke zurück

Mainz Noch ist die Transferperiode für die Winterpause nicht beendet, da vermeldet der FSV Mainz 05 bereits den ersten Abgang für den Sommer: Tim Hoogland, der Kapitän des Fußball-Bundesligisten, wechselt nach der Saison zurück zu seinem Heimatverein FC Schalke 04.

Von Schalke kam er, zu Schalke wird er zurückkehren: Tim Hoogland, Kapitän des FSV Mainz 05, hat gestern seinen Abschied vom Bruchweg zum Saisonende bekanntgegeben. Von der kommenden Spielzeit an wird der 24-Jährige wieder für seinen alten Klub spielen. "Es tut mir leid, dass wir Tim verlieren werden", kommentierte 05-Manager Christian Heidel die Entscheidung. "Aber ich kann verstehen, dass er diesen Schritt geht."

Nicht nur, weil der unter Felix Magath unerwartet erstarkte S04 womöglich in der kommenden Spielzeit in der Champions League mitmischen wird. Sondern auch, weil Hoogland aus der Gelsenkirchener Nachbargemeinde Marl stammt, seit seiner Jugend bis zum Wechsel nach Mainz für die Königsblauen kickte - "und weil in diesem Fall die Emotionen eine ganz große Rolle spielen", sagte Heidel. "Als Tim bei mir im Büro saß, und mir seinen Entschluss mitgeteilt hat, habe ich gesehen, wie schwer ihm das gefallen ist. Aber es ist für ihn eine Entscheidung des Herzens, dagegen sind wir machtlos."

Für Heidels Schalker Kollegen Felix Magath könnte sich Hooglands Rückkehr als feiner Coup erweisen. Vieles spricht dafür, dass der Trainer/Manager den Noch-Mainzer nicht in dessen neuer, offensiver Rolle, sondern auf der früheren Position des rechten Verteidigers sieht. Dann könnten die finanziell etwas angeschlagenen Schalker den Brasilianer Rafinha für einen zweistelligen Millionenbetrag verkaufen und die Lücke mit dem ablösefreien Hoogland füllen.

Andererseits zeigt das Beispiel von Markus Feulner, wie schnell man auch als Mainzer Führungskraft woanders auf der Bank landen kann. "So etwas ist nie ausgeschlossen", sagt Christian Heidel. "Aber es ist ein Reiz für jeden Fußballer, sich auch an anderer Wirkungsstätte durchzusetzen. Ich wünsche Tim, dass ihm das gelingt."

Dass Hoogland nach drei Jahren wieder für den Ruhrpottklub interessant geworden ist, bei dem er vor dem Wechsel nach Mainz nur Reservist war, sieht Heidel als Verdienst der 05er. "Die drei Jahre bei uns bringen ihn dahin, jetzt vielleicht international zu spielen. Darauf können wir auch stolz sein; wir sind uns unserer Rolle bewusst."

Weder von Vereins- noch von Fanseite gebe es Grund, Hoogland zu grollen. Alle Gespräche seien in großer Offenheit geführt worden, "weder wurde gezockt, noch wurden Nebelkerzen geworfen", betont der 05-Manager. "Wir haben jetzt sechs Monate Zeit, uns zu orientieren. Und Tim wird in den verbleibenden 17 Spielen alles dafür tun, dass wir erfolgreich sind. Daran habe ich überhaupt keinen Zweifel", bekräftigte Heidel.

"Und dann soll er am letzten Spieltag kurz vor Schluss ausgewechselt werden und sich feiern lassen. Dann ist alles in Ordnung."

Peter H. Eisenhuth

RZO


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