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Haas will längere Pause vor Australien Open

Melbourne Mit einer klaren Niederlage hat für Thomas Haas das Tennis-Jahr 2010 begonnen.

Der Hamburger unterlag beim Einladungsturnier in Melbournes Stadtteil Kooyong 2:6, 3:6 gegen den Weltranglisten-Dritten Novak Djokovic aus Serbien.

Fünf Tage vor dem Start der Australian Open fachte Haas danach mit seiner Forderung nach einer längeren Tennis-Pause eine alte Diskussion neu an.

Erfolgreicher war Philipp Kohlschreiber, der das Viertelfinale beim ATP-Turnier in Auckland erreichte. Der Augsburger, der 2008 den Titel in Neuseeland holte, zog mit 6:4, 6:1 gegen den Brasilianer Thomas Belluci ins Viertelfinale ein und konstatierte danach eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftakt.

«Ich habe viel besser gespielt , obwohl die Bedingungen mit viel Wind schwer waren. Aber ich habe hier oft gespielt und kann mich darauf einstellen», sagte Kohlschreiber, der beim Hopman Cup in der Vorwoche drei Niederlagen kassiert hatte. Nächster Gegner in Neuseeland ist an diesem Donnerstag der Franzose Marc Gicquel.

Der Reutlinger Simon Greul scheiterte knapp mit 6:7 (1:7), 6:7 (2:7) am topgesetzten Spanier Tommy Robredo. Benjamin Becker schied beim Turnier in Sydney als letzter Deutscher im Achtelfinale aus, der Saarländer unterlag dem Franzosen Richard Gasquet 2:6, 6:7 (4:7).

Haas griff nach seinem ersten von drei Vorbereitungsmatches in Kooyong die Debatte auf, die Djokovic als Mitglied des ATP- Spielerrates angestoßen hatte. Die Australian Open als erstes Grand- Slam-Turnier des Jahres sollten künftig einige Wochen später beginnen. «Irgendwann Mitte oder Ende Februar wäre ein schöner Start», sagte Haas. «Vielleicht sollte die Saison spätestens Mitte Oktober zu Ende sein. Jeder kommt früh hier runter, manche Leute reisen direkt nach Weihnachten ab.» Wenn sich die ersten 100 der Weltrangliste zusammensetzen würden, könnten sie schnell einen Plan nach ihren Wünschen erstellen.

Djokovic machte Überlegungen des ATP-Spielerrates öffentlich, wonach ein alle zwei Jahre ausgetragener neuer Weltcup mit 32 Nationen künftig den altehrwürdigen Davis Cup ablösen könnte. «Leider muss etwas geopfert werden, damit sich die Spieler besser fühlen», sagte Djokovic in Kooyong. Die Ideen seien aber noch sehr frisch und würden erst nach Beratungen mit der anderen Seite offiziell verkündet. Der Australian-Open-Sieger von 2008 unterstrich jedoch: «Die Spieler sorgen für die Show, und ihre Meinungen müssen stark berücksichtigt werden.» Die Forderungen sind nicht neu, sie hatten zuletzt aber nur zu veränderten Davis-Cup-Terminen geführt.

dpa-infocom


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