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Schweinsteiger will bei WM neben Ballack spielen

München Bastian Schweinsteiger möchte bei der Fußball-Weltmeisterschaft von Bundestrainer Joachim Löw befördert werden und bewirbt sich um den vakanten Stammplatz neben Michael Ballack.

Der 25 Jahre alte Profi des FC Bayern München möchte auch in der deutschen Nationalmannschaft weg vom rechten Flügel und bewirbt sich als Juniorchef für die Position im zentralen Mittelfeld. «Ich weiß, dass ich in der Mitte am besten bin. Für mich ist die Position ideal», sagte Schweinsteiger kurz vor dem Bundesliga-Rückrundenstart.

Bayern-Trainer Louis van Gaal hatte ihn im Verein in der Endphase der Hinrunde ins Zentrum neben Kapitän Mark van Bommel versetzt. Insbesondere beim grandiosen 4:1-Sieg der Bayern in der Champions-League bei Juventus Turin machte Schweinsteiger ein Top-Spiel. «Er ist ein Spieler für die Mitte und da der beste deutsche Spieler», sagte van Gaal diese Woche im «kicker»-Interview. «Schweinsteiger war in der Vorrunde überragend», ergänzte der niederländische Coach - eine zumindest leichte Übertreibung.

Schweinsteiger sagt seit Jahren, dass er sich als Spieler für das Zentrum betrachtet. «Und ich sehe mich nicht nur als offensiven Spieler. Ich schaue mehr auf die Defensive», erklärte er und hob darum besonders seine Qualitäten in der Rückwärtsbewegung hervor. «Ich würde bei der WM am liebsten in der Mitte spielen.»

Auch Löw hat in der Vergangenheit immer wieder geäußert, dass er sich Schweinsteiger auf Sicht auf der Sechser-Position vorstellen könnte. Aber ob das schon für Südafrika gilt? «Bei uns ist es so, dass ich auf der Außenposition im rechten Mittelfeld kaum eine Alternative zu ihm habe. Ich sehe keinen, der wie er rechts Druck machen kann und zugleich diese läuferische Stärke nach hinten besitzt», hatte Löw Ende des Jahres im «kicker» gesagt. Womöglich könnte Bayern-Aufsteiger Thomas Müller diese Alternative werden.

Schweinsteiger erweckte den Eindruck, dass ihm Löw unter vier Augen durchaus die Zentrums-Perspektive aufgezeigt habe. «Reden Sie mit Löw», beschied er zweifelnden Reportern. Fordern wird er die Versetzung aber nicht. «Wenn der Trainer mich rechts im Mittelfeld einsetzt, werde ich mich nicht dagegen wehren.»

Löw ist im Mittelfeld sowohl im zuletzt bevorzugten 4-2-3-1-System als auch im 4-4-2-System auf der Suche nach einem festen Partner neben Ballack. Nach der schleichenden Ausmusterung des Bremer Routiniers Torsten Frings nach der EM 2008 hatte Thomas Hitzlsperger einige Zeit die Nase vorne, doch der Stuttgarter fiel in der Hinrunde der WM-Saison in ein Formtief. Beim bedeutenden 1:0-Sieg im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel in Russland überzeugte der Leverkusener Simon Rolfes auf der Position. Für U 21-Europameister Sami Khedira vom VfB Stuttgart käme die verantwortliche Position schon in Südafrika wohl noch zu früh. Schweinsteiger hat sich nun beworben, und alle werden jetzt besonders auf ihn schauen: «Auf der Position kann ich der Mannschaft am meisten helfen», sagte er. Noch meint er damit in erster Linie den FC Bayern.

dpa-infocom

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