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Zeitung: Asse-Atommüll soll herausgeholt werden

Hannover/Köln Der Atommüll aus dem einsturzgefährdeten Endlager Asse bei Wolfenbüttel soll nach einem Zeitungsbericht so schnell wie möglich herausgeholt werden.

Das empfehle das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als bevorzugte Variante in seinem Gutachten.

Dies berichtet der «Kölner Stadt-Anzeiger (Freitag). Das Gutachten wird an diesem Freitag in Hannover vorgestellt. Die 126 000 Fässer mit leicht- und mittelradioaktivem Atommüll könnten demnach in den 20 Kilometer entfernten Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerz-Bergwerk in Salzgitter, gebracht werden. Die Behörde rät der Politik demnach zu größter Eile, da die Grube instabil ist und Wasser eindringt.

Zu den Kosten der Aktion mache das Bundesamt für Strahlenschutz keine Angaben, schreibt die Zeitung. In einem Gutachten des Essener Ingenieur- und Consultingunternehmens DMT und des TÜV Nord werden die Kosten mit mehr als zweieinhalb Milliarden Euro beziffert. Experten hatten insgesamt drei verschiedene Wege zur Stilllegung des ehemaligen Salzbergwerks Asse geprüft - das Herausholen der Atommüll-Fässer, eine Umlagerung innerhalb der Grube oder das Füllen der Kammern.

dpa-infocom