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Devisen: Eurokurs gestiegen - Warten auf EZB-Zinsentscheidung

FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Mittwoch in einem technisch getriebenen Handel gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4509 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro noch bei 1,4456 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,4563 (Dienstag: 1,4481) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6867 (0,6906) Euro.

"Dem Markt hat es an fundamentalen Impulsen gefehlt", sagte You-Na Park, Devisenexpertin bei der Commerzbank. Der Handel sei überwiegend technisch getrieben gewesen. Für den Devisenmarkt wichtige Konjunkturdaten wurden nicht veröffentlicht. Der Markt warte jetzt auf den am Abend anstehenden Konjunkturbericht der US-Notenbank. Es sei aber kaum zu erwarten, dass von dem Bericht ein klares Signal für ein Ende der Niedrigzinspolitik kommen werde.

Marktbewegend könnte die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) an diesem Donnerstag werden. Eine Mehrheit der Beobachter erwartet jedoch, dass EZB-Präsident Jean-Claude Trichet eine Fortführung der Niedrigzinspolitik signalisieren wird. "Der Devisenmarkt dürfte sich daher weiter seitwärts bewegen", erwartet Park. Solange die Notenbanken keine klaren Signale für eine Wende in der Geldpolitik gebe, fehle dem Devisenmarkt eine klare Richtung.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89460 (0,89720) britische Pfund , 133,02 (132,41) japanische Yen und 1,4788 (1,4743) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.127,25 (1.151,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25.190,95 (25.694,15) Euro.

dpa-infocom