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Kreditgewerbe: Kaum Probleme mehr mit Kreditkarten

Berlin - Beim Einsatz von Kreditkarten im Inland gibt es nach Auskunft des Kreditgewerbes kaum noch Probleme.

Auch die Karten mit Programmfehler auf dem Chip könnten «an fast allen Händlerterminals auf unterschiedlichen technischen Wegen genutzt werden», stellte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Donnerstag in Berlin fest. Privat- und Genossenschaftsbanken sind nach Darstellung der Verbände kaum beziehungsweise überhaupt nicht von Einschränkungen betroffen.

Die «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstag) hatte berichtet, noch immer könnten rund 3,5 Millionen Kreditkarten von Sparkassen und Landesbanken an einem großen Teil der Ladenkassen-Terminals in Deutschland nicht genutzt werden. Dem widersprach der DSGV ausdrücklich. Die überwiegende Zahl der Kreditkarten funktioniere ohnehin fehlerfrei. Die meisten anderen könnten nach einer Software- Umstellung in den Geräten ebenfalls genutzt werden. Notfalls sei auch eine Eingabe der Kartendaten per Hand möglich, um die Zahlung abwickeln zu können.

Der Software-Fehler war in den ersten Tagen des neuen Jahres bei rund 30 Millionen deutschen EC- und Kreditkarten aufgetreten. Schrittweise konnte der Gebrauch dieser Karten an Geldautomaten und im Handel wiederhergestellt werden. Probleme gibt es nach wie vor im Ausland.

Beim Verband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) hieß es, Kreditkarten seien gar nicht betroffen, weil sie Chips eines anderen Herstellers tragen. «Sie funktionieren reibungslos», sagte eine Sprecherin. Beim Bundesverband deutscher Banken (BdB), der die privaten Institute vertritt, hieß es, deren Kreditkarten seien «kaum betroffen».

Der Sparkassenverband teilte zudem mit, dass die geplante Programmänderung auch für die Chips von Kreditkarten möglich sei. Von Anfang Februar an sollen die Kreditkarten das Update erhalten, damit sie dann wieder problemlos an allen Terminals und Geldautomaten im In- und Ausland einsatzbereit sind.

dpa-infocom