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Trotz Krise: Mehr Stellenangebote im Sozialwesen

Düsseldorf Trotz der Wirtschaftskrise haben sich die Jobchancen im Gesundheits- und Sozialwesen offensichtlich verbessert: 2009 gab es dort 3 Prozent mehr Stellenangebote als im Vorjahr.

Das haben die Personaldienstleister von Adecco ermittelt, die Stellenanzeigen von 40 Printmedien ausgewertet haben. Demnach haben Fachkräfte wie Krankenschwestern, Altenpfleger, Erzieher und Sozialpädagogen derzeit sogar Hochkonjunktur. Insgesamt hat die Zahl der Stellenangebote in den untersuchten Medien dagegen um rund ein Drittel abgenommen - sie sank von 538 743 auf 372 373.

Während die Wirtschaft lahmt , bieten Ämter und Behörden mehr Jobs als früher an: 2009 gab es 14 Prozent mehr freie Stellen als im Vorjahr aus diesem Bereich in den Anzeigen. Gesucht wurden vor allem Verwaltungsfachleute - für diesen Beruf wurde ein Plus von 6 Prozent verzeichnet.

Die Nachfrage nach Personal in der Produktion, Konstruktion und Logistik ist dagegen stark gesunken. Für diese Bereiche wurden 2009 nur noch halb so viele Angebote wie ein Jahr zuvor annonciert. Auch der Bedarf an Ingenieuren, Technikern und Metallfacharbeitern ist der Untersuchung zufolge zurückgegangen. Für Maschinenbauer zum Beispiel ist die Zahl der Jobangebote auf ein Drittel des Vorjahreswerts gefallen. Bei Technikern und technischen Zeichnern ist sie auf 40 Prozent gesunken, bei Metallfacharbeitern wie Drehern, Fräsern und Schlossern sogar auf knapp 30 Prozent.

Deutlich besser sah es für Bauingenieure aus: Die Jobangebote erreichten immerhin noch 80 Prozent der Zahl aus 2008. Auch der kaufmännische Bereich ist offensichtlich weniger stark von der Krise betroffen: Für Immobilienkaufleute gab es ein Viertel weniger Stellenanzeigen, für Anwaltsgehilfen und für Steuerfachleute wurde ein Minus von 20 Prozent verbucht.

dpa-infocom


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