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Intel knüpft nahtlos an Boomzeiten an

Santa Clara Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat die Wirtschaftskrise endgültig hinter sich gelassen.

Im vierten Quartal verdiente er mit knapp 2,3 Milliarden US-Dollar unter dem Strich wieder so viel wie zu seinen Glanzzeiten.

Vor einem Jahr hatte die Flaute den Gewinn noch auf 234 Millionen Dollar schrumpfen lassen. «Mikroprozessoren sind in unserer modernen Welt unersetzlich», begründete Konzernchef Paul Ottelini am Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Santa Clara den steilen Wiederaufstieg. Der Umsatz verbesserte sich um 28 Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar.

Auch im laufenden Jahr soll die gute Entwicklung anhalten. Den Umsatz im ersten Quartal sieht Ottelini mit 9,3 bis 10,1 Milliarden Dollar deutlich über dem des Vorjahreszeitraums. An das Schlussquartal mit seinem starken Weihnachtsgeschäft können die Zahlen aber traditionell nicht anknüpfen.

Die bereits hochgesteckten Erwartungen der Experten übertraf Intel mit seiner Bilanz bei weitem. Nachbörslich stieg der Kurs um gut 2 Prozent. Das kann Signalwirkung haben: Der Branchenprimus gilt wegen seiner Größe als wichtiger Gradmesser für den gesamten Halbleiter-Markt. Und weil Chips mittlerweile in immer mehr Geräten des täglichen Lebens eingebaut werden, auch für die Wirtschaft generell.

dpa-infocom


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