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Lehman-Rückzahlung: Privatanleger gehen vorerst leer aus

Frankfurt/Main/Bremen Deutsche Privatanleger dürfen vorerst nicht auf weitere Rückzahlungen von Lehman Brothers hoffen. Das sagte Oliver Heieck von PricewaterhouseCoopers (PWC) in Frankfurt.

Die neuen Rückzahlungen der Europa-Tochter der US-Investmentbank in Höhe von 11 Milliarden Dollar (rund 7,6 Milliarden Euro) hätten «zunächst gar keine Auswirkungen für deutsche Privatanleger», erläuterte Heieck weiter. Denn die Rückzahlungen erhielten zunächst nur institutionelle Anleger, sogenannte Trust Assets. PWC, der Insolvenzverwalter der britischen und europäischen Lehman-Töchter, hat am 29. Dezember mitgeteilt, dass die Mehrheit der früheren Kunden einem Plan zur Rückzahlung der Forderungen zugestimmt habe.

«Für deutsche Kleinanleger ist leider nichts dabei», sagt auch Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen. Denn die Rückzahlungen gingen zu 90 Prozent an Hedgefonds und andere Großanleger. «Das hat schon ein Gschmäckle», kritisiert Gottschalk. Bisher sei unklar, «ob das eine abgekartete Sache ist oder ob es eine zweite Runde gibt, bei der auch die Kleinanleger dabei sind». Auch mittelbar dürften Privatanleger kaum von den Rückzahlungen profitieren. Denn in der Regel hätten sie nicht direkt in die Hedgefonds investiert, erklärt Gottschalk.

dpa-infocom


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