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«Rote Teufel» wollen endlich zurück

München Noch 1530 Minuten Unterhaus - dann will der 1. FC Kaiserslautern nach vier Jahren Bundesliga-Abstinenz im Fußball endlich wieder erstklassig sein.

«Wir werden uns nicht aus dem Konzept bringen lassen. Nach zwei Jahren Lernphase sind wir jetzt in der Lage, anzugreifen», verspricht Lauterns Torwart Tobias Sippel den Pfälzer Fans. Doch dass auch der souveräne Herbstmeister verwundbar ist, bewies die letzte Hinrundenpartie: Nach sechs Siegen in Serie kamen die Pfälzer vor Weihnachten beim Aufstiegsanwärter FC Augsburg mit 1:4 unter die Räder.

Es soll nur ein winterlicher Ausrutscher gewesen sein. «Ich habe hier alle Höhen und Tiefen miterlebt und muss sagen, dass der FCK viel zu lange in der 2. Liga ist», sagte Sippel im «kicker»-Interview. Auf ein Happy-End im Aufstiegs-Rennen hoffen aber auch der Tabellenzweite FC St. Pauli sowie Arminia Bielefeld, das als einziger der drei Bundesliga-Absteiger halbwegs im Soll liegt.

Satte neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz drei hat Lautern nach seiner fulminanten Vorrunde, doch noch ist die ersehnte Bundesliga-Rückkehr Zukunftsmusik. Zu tief sitzt die Erinnerung an die Vorsaison: Damals stand der Traditionsclub nach der Vorrunde ebenfalls auf einem Aufstiegsplatz - und am Ende mit leeren Händen da. Immerhin wollen die Pfälzer personell noch einmal nachlegen, um das Ziel Bundesliga perfekt zu machen. «Wir wollen das Mannschaftsgefüge nicht unbedingt durcheinanderwirbeln. Aber ein bis zwei Verstärkungen planen wir noch ein», kündigte Vorstandschef Stefan Kuntz an.

Zunächst müssen die Pfälzer beim Rückrunden-Auftakt die schwere Hürde bei der SpVgg Greuther Fürth nehmen. Dort will der einstige Schalker «Eurofighter» Mike Büskens, in der Winterpause für den glücklosen Benno Möhlmann gekommen, die Franken wieder nach vorne bringen. Vermeintlich leichter ist die Aufgabe am 18. Spieltag für St. Pauli, das bei Schlusslicht Rot Weiss Ahlen antritt. Bielefeld steht die Auswärtsaufgabe bei Hansa Rostock bevor.

Die Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC und Energie Cottbus enttäuschten bislang, dagegen stellt Fortuna Düsseldorf das Überraschungsteam der Hinrunde. Bereits neun Siege konnte der Aufsteiger feiern und schnuppert als Vierter sogar an den Aufstiegsplätzen. Gut im Rennen sind auch Augsburg, das zum Auftakt gegen Energie Cottbus allerdings Top-Torjäger Michael Thurk (5. Gelbe Karte) ersetzen muss, und der MSV Duisburg.

Relativ klare Verhältnisse herrschen vor dem Rückrunden-Start im Tabellenkeller. Der FSV Frankfurt, der den Relegationsplatz belegt, liegt bereits sechs Punkte hinter dem Tabellen-15. aus Fürth. Noch düsterer sieht es für Schlusslicht Ahlen und für den Vorletzten TuS Koblenz aus. Alle drei Abstiegsanwärter tauschten in der Vorrunde ihre Trainer aus - Koblenz holte seinen Hoffnungsträger Petrik Sander erst in der Winterpause. Von Michael Fox, dpa

dpa-infocom


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