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Greis bestätigt Aufwärtstrend: 3. in Ruhpolding

Ruhpolding Der dreifache Olympiasieger Michael Greis hat seinen Aufwärtstrend viereinhalb Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele bestätigt, den erste Saisonsieg der deutschen Biathlon-Männer aber erneut verpasst.

Beim norwegischen Doppelerfolg von Emil Hegle Svendsen vor Ole Einar Björndalen belegte der 33-Jährige am Donnerstag im Sprint über zehn Kilometer vor 14 500 Zuschauern in der Chiemgau Arena den dritten Rang und lief damit zum zweiten Mal im Olympia-Winter auf das Podest. Den Sieg sicherte sich Svendsen (23:27,5 Minuten), der wie Björndalen (+3,2 Sekunden) und Greis (+33,5) ohne Schießfehler blieb, in der Loipe aber die meisten Reserven hatte.

«Das tut schon sehr gut», sagte Greis mit Blick auf Olympia. «Das Schießen war heute perfekt. Ich habe mir Zeit gelassen, bewusst von Treffer zu Treffer gedacht», meinte das Zugpferd der deutschen Männer zufrieden. Der Nesselwanger, der in der Vorwoche als Zweiter in Oberhof für das erste deutsche Topergebnis der Saison gesorgt hatte, zeigte auch in der Loipe eine ordentliche Leistung, für den ersten Weltcupsieg der Saison reichte es aber nicht. «Läuferisch war es okay. Ich konnte mich auf der Schlussrunde von Christoph Sumann ziehen lassen», erzählte Greis. «Was tut man nicht alles für die deutsch-österreichische Freundschaft», meinte der Österreicher Sumann.

Die übrigen Deutschen liefen der Musik weiter hinterher und konnten sich nicht unter den Top 15 platzieren. Alexander Wolf zeigte immerhin ansteigende Form, der Routinier muss aber nach Platz 18 weiterhin auf sein Ticket für die Olympischen Spiele warten. Der 31-Jährige, dem noch eine halbe Norm für die Reise nach Vancouver fehlt, leistete sich nur einen Schießfehler, konnte in der Loipe am Ende aber nicht mehr zulegen.

«Ein Fehler ist ärgerlich, bei diesen Bedingungen muss man eigentlich Null schießen. Die eine Fahrkarte war am Ende zu viel», sagte Wolf zerknirscht. Dennoch schöpfte der WM-Dritte von 2008 auch ein wenig Hoffnung aus seiner Leistung. «Ich habe endlich mal wieder ein ordentliches Rennen gemacht. Darauf lässt sich aufbauen», sagte der Oberhofer. Bundestrainer Ullrich sah das ähnlich. «Das hat er ordentlich gemacht,» lobte Ullrich, dessen Fokus klar auf Vancouver gerichtet ist. «Was zählt, ist, was im Februar passiert.»

Senkrechtstarter Simon Schempp verpasste die angepeilte Norm für die Winterspiele ebenfalls und kam trotz nur eines Schießfehlers lediglich auf Platz 60. Verbessert zeigte sich zwar Christoph Stephan. Der Oberhofer schoss nur eine Fahrkarte im Liegend-Schießen, wirkte im Laufen aber kraftlos und kam am Ende als drittbester Deutscher nur auf Rang 24. «Zufrieden bin ich damit nicht. Angesichts des Saisonverlaufes war es ein ordentliches Rennen, am Ende haben aber noch ein paar Körner gefehlt», sagte der 24-Jährige.

Hinter den Erwartungen zurück blieben dagegen Arnd Peiffer (30.) und Andreas Birnbacher (33.). Beide leisteten sich zwei Schießfehler - zu viel bei perfekten äußeren Bedingungen. Daniel Böhm wurde 47. Das Maß aller Dinge bleiben die Norweger. «Das war heute vom Start bis zum Ziel ein perfektes Rennen», sagte Sieger Svendsen.

dpa-infocom


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