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Neureuther happy: Olympia-Quali geschafft

Adelboden Geschafft und glücklich: Felix Neureuther hat das ersehnte Ticket nach Vancouver endlich in der Tasche.

«Heute war das einzige Ziel die Olympia-Qualifikation. Jetzt ist das Thema endlich beiseite, das hat mich lange genug beschäftigt. Ich bin gar nicht mehr gescheit locker skigefahren», sagte der Hoffnungsträger der deutschen Ski-Herren nach seinem elften Platz beim Slalomsieg des Franzosen Julien Lizeroux im Schweizer Adelboden.

Von den Top-Leuten im Weltcup wie Lizeroux ist Neureuther trotz der gemeisterten Quali noch ein ganzes Stück entfernt. Ohne den nervenzehrenden Qualifikationsdruck will er aber in den kommenden Weltcup-Slaloms von Wengen, Kitzbühel, Schladming und Kranjska Gora seinen Traum von einer Medaille beim Saisonhighlight in Kanada neu beleben. «Jetzt kann ich endlich mal wieder voll fahren und bei den nächsten Rennen einfach mal mehr Gas geben», sagte der 25-Jährige und kündigte «viele kleine Schritte» an, «damit ich in Vancouver top bin».

Der Chef der deutschen Alpinen war ebenfalls froh, neben sechs qualifizierten Damen nun auch im viel problematischeren Herrenbereich einen Vancouver-Starter sicher zu haben. «Wir hatten keine Zweifel, dass der Felix das schafft», betonte Wolfgang Maier zwar, räumte aber auch ein. «Aber der Druck war doch größer als man vielleicht denkt und jetzt hat er das weg.»

Weit weg von einem Überspringen der Quali-Hürde waren in Adelboden die anderen beiden Starter des Deutschen Skiverbands (DSV). Stefan Kogler (Schliersee) schied bereits im ersten Lauf aus. Dasselbe galt für Fritz Dopfer (Garmisch). Er hatte im letztlich wegen Nebels abgebrochenen Riesenslalom am Samstag keine Aussichten auf den zweiten Lauf hatte.

Felix Neureuther hatte nach einer gerade erst auskurierten Erkältung für den Riesentorlauf, der möglicherweise am 29. Januar in Kranjska Gora nachgeholt werden soll, erst gar nicht gemeldet und will sich auch am kommenden Weltcup-Wochenende ganz auf seine Parade-Disziplin konzentrieren. «Ich war eine Woche krank und war auch hier noch nicht hundertprozentig fit. Da kommt die Super-Kombination in Wengen für mich nicht infrage», erklärte er. Zumal am Lauberhorn wegen einer für Mittwoch vorhergesagten Schlechtwetterfront bereits am Dienstag das erste Abfahrtstraining auf dem Programm steht.

An der Spitze des Gesamtweltcups durfte sich der Österreicher Benjamin Raich als Gewinner des Wochenendes am Chuonisbärgli fühlen. Als Vierter hinter Lizeroux, seinem Landsmann Marcel Hirscher und Ivica Kostelic aus Kroatien verpasste Raich zwar um die Winzigkeit von 2/100 Sekunden das Podest. Dank des Ausfalls seines ärgsten Verfolgers Carlo Janka brachte Raich mit nun 639 Punkten im Kampf um die Große Kristallkugel etwas Luft zwischen sich und den Schweizer (577 Punkte). In der Slalom-Wertung führt trotz seines Ausscheidens im zweiten Lauf der Österreicher Reinfried Herbst (245) vor Lizeroux (241).

dpa-infocom


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