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Haus-Hattrick für Vonn - Riesch: «Unschlagbar»

Haus im Ennstal (dpa) - Die schier unbesiegbare Lindsey Vonn genoss Siegerehrung um Siegerehrung beim Hattrick mit einem Dauerlächeln, für Maria Riesch war die Rückkehr an den Ort ihres ersten Weltcupsieges dagegen ein Wochenende der verpassten Chancen.

Nach einem Abfahrts-Podest und Rang sieben in der Sprint-Schussfahrt konnte die 25-Jährige auf dem Weg zu einer neuen Bestzeit beim Super-G ein Ausscheiden gerade noch verhindern. Aber eine gute Platzierung war dahin. Mit traurigem Blick schaute Riesch dann bei der einmal mehr rasanten Fahrt Vonns die Krummholzpiste hinauf - und musste sich 33 Tage vor Olympia der Weltcup-Dominatorin als 24. wieder geschlagen geben.

«Lindsey strotzt vor Selbstbewusstsein. Ich glaube, es ist wurscht, was für einen Ski sie fährt und was für Verhältnisse herrschen: Sie ist im Moment einfach unschlagbar», sagte die Skirennfahrerin aus Partenkirchen. Und ergänzte: «Sie fährt derzeit einfach den besten Schwung.»

Nicht einmal mehr fünf Wochen sind es bis zu Olympia. Und gemessen an den jüngsten Darbietungen von Vonn, der der erste Wochenend- Hattrick seit Renate Götschl vor fünf Jahren in Cortina und ihr erster überhaupt gelang, könnte man der Amerikanerin zumindest eine Goldmedaille praktisch jetzt schon geben. Aber trotz aller Lobeshymnen auf Vonn hat Maria Riesch noch lange nicht resigniert. «Ich kann auch im Super-G schnell sein und ich muss das dann zum richtigen Zeitpunkt machen», sagte Riesch, die vor sechs Jahren in Haus erstmals im Weltcup siegte und in der Abfahrt eh zuversichtlich ist. «Zum richtigen Zeitpunkt kommt das Glück dann wieder zurück.»

Der «richtige Zeitpunkt» ist in diesem Winter zweifelsohne bei den Winterspielen. Egal wie viele Weltcup-Kugeln Vonn gewinnt - zur Zeit führt sie klar in Abfahrts-, Super-G- und Gesamtwertung - auch für die zweimalige Weltmeisterin von Val d'Isère selbst zählt vor allem olympisches Edelmetall. «Ich weiß, dass es jetzt noch etwas mehr Druck für Vancouver gibt, weil ich so viele Rennen gewonnen habe. Aber wenn ich Selbstvertrauen habe, ist alles möglich», sagte die 25 Jahre alte Ski-Freundin von Maria Riesch.

War Riesch in der verkürzten Abfahrt als Siebte die beste Deutsche, im Super-G musste sich der Deutsche Skiverband (DSV) mit Rang 16 durch Junioren-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg als bestem Resultat zufriedengeben. Die 20-Jährige fand das Ergebnis «okay». Mehr und mehr gewinnt die Riesenslalom-Expertin Sicherheit in den schnellen Disziplinen und ist nun eine Startkandidatin bei den olympischen Rennen in Whistler.

Für Gina Stechert ist Olympia nach dem Haus-Wochenende noch weit weg, denn die 22 Jahre alte Oberstdorferin ließ in Österreich drei weitere Qualifikations-Chancen aus. Der Druck für die kommenden Speed-Rennen in zwei Wochen in Cortina ist für die nach Kreuzbandriss zurückgekehrte Stechert nun schon erheblich.

Im stark verkürzten Abfahrtsrennen brachte sich Riesch durch «Kleinigkeiten» um den möglichen Podestplatz. Tags darauf war es dann «die letzte Kurve, in der man normal fahren muss», analysierte die Slalom-Weltmeisterin, die beim Flutlicht-Torlauf von Flachau die nächste Möglichkeit hat. Rechtzeitig vor Vancouver kommt Anja Pärson (Schweden) mit zwei Podestplätzen in Form - und ist heiße Medaillenkandidaten für Olympia.

dpa-infocom


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