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Schmitt bangt um Olympia - Uhrmann mit Aufwind

Bad Mitterndorf Martin Schmitt bangt um Olympia und auch seine Teamkollegen sind knapp fünf Wochen vor Beginn der Winterspiele noch nicht in Medaillenform.

Während der Vize-Weltmeister wegen eines Erschöpfungssyndroms eine längere Wettkampfpause einlegen muss, sprangen Pascal Bodmer & Co. der Konkurrenz beim Skiflug-Weltcup am Kulm weit hinterher. Lediglich Michael Uhrmann setzte als bester Deutscher mit den Plätzen 11 und 14 seinen leichten Aufwärtstrend fort. Als Sieger ließen sich in Bad Mitterndorf Gregor Schlierenzauer aus Österreich und der Slowene Robert Kranjec feiern.

Der schwache Auftritt der deutschen Springer wurde durch Schmitts gesundheitliche Probleme jedoch zur Nebensache. «Martin braucht Zeit, um seinen Energiehaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Er wird daher nicht an den nächsten Weltcup-Springen teilnehmen», sagte Bundestrainer Werner Schuster. «Wir werden alles unternehmen, damit er sein Körpergefühl wiedererlangt, um leistungsfähig zu sein. Derzeit sehe ich seinen Olympia-Start nicht gefährdet», so Schuster.

Nach der verkorksten Vierschanzentournee hatte Schmitt die Heimreise angetreten und sich gründlich durchchecken lassen. «Ich habe mich in den vergangen Wochen nicht immer hundertprozentig fit gefühlt und daher entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen. Die medizinischen Tests, die ich in den letzten Tagen absolviert habe, bestätigten mein Gefühl», sagte Schmitt. «Es handelt sich dabei um ein von mehreren Faktoren ausgelöstes Defizit im Energiestoffwechsel», erklärte Mannschaftsarzt Mark Dorfmüller.

Schmitt wird nun ein individuelles Aufbautraining absolvieren, um den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen. «Ich werde jetzt erst einmal die Energiespeicher auffüllen und einige Ruhetage einschieben. Mein Ziel ist es, danach wieder schnellstmöglich fit zu werden, um mich dann intensiv auf die Olympischen Spiele vorzubereiten», teilte der 31-Jährige mit. «Wir werden einen gezielten Formaufbau für Olympia betreiben. Martin ist ein wichtiger Athlet für diesen Höhepunkt», meinte Schuster.

Auch Senkrechtstarter Bodmer und Routinier Uhrmann erhalten beim Weltcup am kommenden Wochenende in Sapporo eine Verschnaufpause, um ihren Akku aufzuladen. Bodmer wirkte nach seinem erfrischenden Tournee-Auftritt am Kulm ausgelaugt und kam nicht über die Plätze 21 und 20 hinaus. «Ich freue mich darauf, endlich heimzukommen. Ich werde die Ruhe genießen und dann wieder trainieren», sagte der 19- Jährige.

Uhrmann bestätigte zwar seinen leichten Aufwind, war von der Spitze aber dennoch weit entfernt. «Ich habe mich hier ganz gut geschlagen und stabile Sprünge gezeigt. Beim Absprung fehlt aber noch ein bisschen was», resümierte der Bayer. Mit Sprüngen auf 184,5 und 185 Meter lag er 55,8 Punkte hinter Schlierenzauer, der 203,5 und 205 Meter weit flog. Mit seinem 29. Weltcupsieg überflügelte der 20- Jährige in der ewigen Bestenliste Schmitt, der es bisher auf 28 Erfolge brachte. Der letzte datiert allerdings aus dem Jahr 2002.

dpa-infocom


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