Haiti weint um die Opfer des Erdbebens. Die Aufräumarbeiten nach der Katastrophe laufen nur schleppend an, die verzweifelte Bevölkerung fühlt sich von der Welt allein gelassen.
Bilder wie nach einem Bombenangriff: Trümmer in den Straßen machen ein Vorankommen für die Rettungskräfte vielerorts unmöglich.
Die überlebenden Haitianer sind nicht in der Lage, die Leichen allein zu bergen.
Viele Menschen irren durch die Ruinen, Leichen liegen nur notdürftig abgedeckt am Straßenrand.
Grausige Arbeit für die Helfer: Mit Radladern werden die Leichen gesammelt und einfach übereinander gekippt.
Angesichts des Elends wird die hilflose Bevölkerung immer verzweifelter. Es gibt bereits Berichte, dass aus Leichen Straßensperren errichtet wurden.
Mexikanische Helfer vor dem Abflug: Überall auf der Welt warten die Helfer jetzt darauf, ins Land einreisen zu können. Der beschädigte Flughafen der Hauptstadt erwies sich am Donnerstag als größtes Hindernis für ein rasches Anlaufen der Rettungsarbeiten.
Weite Teile der Insel sind verwüstet. Wie viele Menschen noch unter den Trümmern liegen, ist völlig unklar.
Die Identifizierung der Opfer ist derzeit kaum möglich, weil es an Zeit und Personal mangelt.
Vor allem fehlt es an entsprechendem Gerät. Mit bloßen Händen müssen die Überlebenden die Opfer aus den Trümmern graben.
Besonders schlimm hat es die Slums getroffen. Etwa drei der neun Millionen Einwohner Haitis sind nach Angaben des Roten Kreuzes in Not.
Ratlos stehen die Haitianer der Zerstörung gegenüber. Sie fühlen sich von der Welt allein gelassen.
Viele Menschen haben durch das Beben alles verloren.
Durch die vielen Toten und Verletzten droht jetzt die Ausbreitung von Krankheiten.
Vor dem zerstörten Präsidentenpalast haben Überlebende ein Notlager aufgeschlagen. Weil durch die Katastrophe auch die Vereinten Nationen in dem Land und die haitianische Regierung selbst in Mitleidenschaft gezogen worden sind, gestalten sich die Rettungsarbeiten noch schwieriger.
Nahrung wird jetzt am dringendsten im Land benötigt. Hungernde Menschen geben ihr letztes Geld in der Hoffnung auf ein wenig Brot.
George Clooney gehört zu den zahlreichen Prominenten, die die Hilfe für den armen Staat unterstützen. Er will eine TV-Spendenaktion initiieren.
Ein Junge wird von Helfern versorgt.
Sicherheitskräfte patroullieren durch die Ruinen. Es hat bereits Berichte über Plünderungen gegeben.
"Dank der sofortigen Hilfe so vieler Staaten haben wir sehr viel Personal und Hilfsgüter. Aber wir müssen sie ja auch ins Land bringen. Die Flughäfen sind der Flaschenhals», klagte UN- Nothilfekoordinator John Holmes in New York.
Ein Flugzeug wird mit Hilfsgütern beladen. Auch aus Rheinland-Pfalz sind bereits Helfer des THW unterwegs nach Haiti.
Große Transportmaschinen sollen Nahrung, Kleidung und Decken nach Haiti bringen. Auch Sie können etwas für die Haitianer tun. Unterstützen sie unsere Hilfsorganisation Helft uns Leben.
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15. Januar 2010